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Song auf der Gitarre schreiben: Anleitung für Anfänger

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Schreib deinen ersten Song auf der Gitarre: vier offene Akkorde, ein Schlagmuster für die Stimmung, eine gesummte Melodie und der Text. Mit Kapo und Beispiel.

Nahaufnahme einer Songwriterin, die Akustikgitarre spielt, die Finger greifen einen Akkord, ein Notizbuch liegt auf ihrem Knie

Um einen Song auf der Gitarre zu schreiben, nimm drei oder vier Akkorde, die du sauber greifst, zum Beispiel G, Em, C und D, und spiel sie als Schleife mit einem Schlag- oder Zupfmuster, das die Stimmung vorgibt. Summ darüber, bis eine Phrase hängen bleibt, nimm sie mit dem Handy auf und setz dann Wörter auf den Rhythmus, den du gesummt hast. Zum Schluss setzt du den Kapodaster in den Bund, in dem die Melodie bequem in deiner Stimme liegt: Die Griffe bleiben gleich, die Tonart ändert sich. Für den ersten Song brauchst du weder Harmonielehre noch Barréakkorde. Du brauchst eine Schleife, eine Stimmung und zehn Minuten Summen.

  1. Die Akkorde: drei oder vier offene Griffe, zwischen denen du ohne Stocken wechselst.
  2. Die rechte Hand: ein Schlag- oder Zupfmuster, das zu deiner Geschichte passt.
  3. Das Summen: sing ohne Text über die Schleife und nimm jeden Versuch auf.
  4. Der Text: setz Wörter auf den Rhythmus des besten Versuchs, den Titel auf die stärkste Note.
  5. Der Kapo: schieb ihn Bund für Bund hoch, bis der höchste Ton im Refrain mühelos kommt.

Die fünf offenen Akkorde hinter den meisten ersten Songs

G, C, D, Em und Am sind die klassischen Lagerfeuerakkorde, und das hat einen Grund: Zusammen bilden sie die Hauptakkorde von zwei Tonarten, G-Dur (G, C, D, Em und Am) und C-Dur (C, Am, G, Em und ein F, das du vereinfachen kannst). Die Zahlen sind Bünde, von der tiefsten Saite (6., tiefes E) bis zur höchsten (1., hohes E). x heißt, die Saite klingt nicht, 0 heißt, sie klingt leer.

AkkordBünde (6. → 1. Saite)Tipp
G3 2 0 0 0 3Oder 3 2 0 0 3 3, der Griff führt direkt zu Cadd9 und Em7
Cx 3 2 0 1 0Die 6. Saite bleibt stumm
Dx x 0 2 3 2Nur die vier hohen Saiten anschlagen
Em0 2 2 0 0 0Der leichteste Akkord: zwei Finger
Amx 0 2 2 1 0Die E-Form, eine Saite Richtung hohe Saiten verschoben
Fmaj7 (leichtes F)x x 3 2 1 0Ersatz für F, bis das Barré sitzt

Ein Trick vieler Singer-Songwriter: Greif G als 3 2 0 0 3 3 und lass Ring- und kleinen Finger im 3. Bund der beiden höchsten Saiten liegen. Dann musst du für Cadd9 (x 3 2 0 3 3), Dsus4 (x x 0 2 3 3) und Em7 (0 2 2 0 3 3) nur noch zwei Finger bewegen. Die Wechsel werden schneller, und die zwei durchklingenden hohen Töne geben der Schleife den typischen Glanz einer Akustikgitarre.

Ein Wort zu den deutschen Akkordnamen: Was im Englischen B heißt, ist bei uns H, und das englische B♭ heißt B. Schreibst du in e-Moll, brauchst du deshalb H7 (x 2 1 2 0 2), und als dritte Stufe von G-Dur taugt Hm7 (x 2 0 2 0 2) ohne Barré.

Üb die Wechsel, bevor du schreibst: Spiel jedes Paar (G zu Em, Em zu C, C zu D) eine Minute lang zum Online-Metronom mit Tap Tempo bei 60 BPM, ein Schlag pro Zählzeit, und erhöh das Tempo erst, wenn der Wechsel pünktlich sitzt. Hakt ein Wechsel dann immer noch, lass den Akkord aus deinem ersten Song raus.

Akkordfolgen mit vier Akkorden in G und C zum Loslegen

Ein Song braucht keine originellen Akkorde, nur Akkorde, die tragen, was du singst. Diese vier Schleifen funktionieren in fast jedem Stil. Jeder Link öffnet den kostenlosen Akkordfolgen-Player mit der fertig eingestellten Schleife, zum Mitspielen oder Drübersingen.

SchleifeIn GIn CCharakterAnhören
I–V–vi–IVG–D–Em–CC–G–Am–FOffen, hymnischG · C
I–vi–IV–VG–Em–C–DC–Am–F–GWarm, etwas nostalgischG · C
vi–IV–I–VEm–C–G–DAm–F–C–GBeginnt dunkel, hellt dann aufG · C
I–IV–V–IVG–C–D–CC–F–G–FDirekt, Folk und RockG · C

G ist auf der Gitarre die bequemere Tonart: Alle vier Schleifen kommen mit offenen Akkorden aus. In C braucht jede Schleife mit der IV ein F; nimm Fmaj7, bis das Barré kommt.

I–IV–V–IV · G–C–D–C · 112 BPM

Worauf du achten solltest: Nach dem Einzähler (0:00–0:02) kommt G bei 0:02, C bei etwa 0:04, D bei 0:06 und wieder C bei etwa 0:09; kurz vor 0:11 beginnt die Schleife von vorn. Kein Mollakkord macht sie weicher, und mit geschlagener Gitarre und Rock-Schlagzeug klingt sie direkt und körperlich. Hör auf das D bei 0:06: Statt nach G aufzulösen, geht es zurück zu C, und die Schleife rollt weiter. Deshalb tragen drei Akkorde einen ganzen Song.

I–V–vi–IV · C–G–Am–F · 96 BPM

Worauf du achten solltest: Nach dem Einzähler (0:00–0:02) dauert jeder Akkord einen Takt von rund 2,5 Sekunden: C bei 0:02, G bei 0:05, Am bei etwa 0:07 und F bei 0:10, danach die Schleife wieder ab etwa 0:12. Beim Am wird die Schleife zart, das F öffnet sie wieder. Das Beispiel ist auf Keys gespielt; auf der Gitarre in G wird daraus G–D–Em–C, ganz ohne Barré.

vi–IV–I–V · Am–F–C–G · 100 BPM

Worauf du achten solltest: dieselben vier Akkorde wie im vorigen Beispiel, umgestellt, sodass sie bei 0:02 mit Am beginnen, dazu geschlagene Gitarre und Rock-Schlagzeug. F kommt bei etwa 0:05, C bei 0:07 und G kurz vor 0:10, und bei etwa 0:12 geht es von vorn los. Der Start auf dem Mollakkord macht die Schleife ernster, C und G heben sie danach an. Weitere Schleifen mit der Theorie dahinter findest du bei den Akkordfolgen für Songwriter.

Schlagmuster und Zupfmuster: Die rechte Hand macht die Stimmung

Spiel dieselbe Schleife G–Em–C–D mit vier verschiedenen rechten Händen, und du hast vier verschiedene Songs. Zähl laut „1 und 2 und 3 und 4 und“ und halte die Hand in Bewegung: abwärts auf den Zahlen, aufwärts auf den „und“, auch wenn sie die Saiten nicht trifft. ↓ ist ein Abschlag, ↑ ein Aufschlag und · eine Leerbewegung ohne Saitenkontakt.

MusterSchläge auf „1 und 2 und 3 und 4 und“StimmungPasst zu
A. Nur Abschläge↓ · ↓ · ↓ · ↓ ·Gleichmäßig, entschlossen; schnell gespielt wuchtigEiner erzählenden Strophe, Punk oder schnellem Rock
B. Folk-Pop↓ · ↓ ↑ · ↑ ↓ ↑Warm, immer nach vornDen meisten akustischen Pop-Refrains
C. Luftige Ballade↓ · · · ↓ ↑ · ·Intim, viel Platz für die StimmeRuhigen Strophen, traurigen oder zärtlichen Songs
D. Walzer im 3/4 („1 und 2 und 3 und“)↓ · ↓ ↑ ↓ ↑Wiegend, nostalgischSchlafliedern, Folk, Songs, die zurückblicken

Eine Variante verändert die Stimmung ohne neue Akkorde: Ersetz in Muster B die Abschläge auf 2 und 4 durch einen gedämpften Schlag, bei dem die Handkante auf die Saiten fällt (notiert als X): ↓ · X ↑ · ↑ X ↑. Das klingt perkussiv, näher an Funk oder Pop mit Reggae-Einschlag.

Fingerpicking. Für eine sanftere, fließende Stimmung zupfst du die Saiten, statt zu schlagen. Das Grundmuster mit Wechselbass aus der Familie des Travis Picking legt den Daumen (D) auf jede Zählzeit in den Bass, abwechselnd auf zwei Saiten, während Zeigefinger (Z) und Mittelfinger (M) dazwischen die 3. und 2. Saite spielen:

Zählzeit: 1   und 2   und 3   und 4   und
Finger:   D   Z   D   M   D   Z   D   M
G, Em:    6   3   4   2   6   3   4   2
C, Am:    5   3   4   2   5   3   4   2
D-Dur:    4   3   4   2   4   3   4   2

Die Zahlen sind Saiten. Fang mit 70 BPM an, und sobald es von allein läuft, summ darüber. Beim Fingerpicking bleibt der Text hörbar, deshalb passt es zu Strophen, zu persönlichen Texten und zu Songs, die viel zu erzählen haben. John Lennon schrieb „Dear Prudence“ mit einer Zupftechnik, die ihm Donovan beigebracht hatte.

Eine sichere Wahl für den ersten Song: Fingerpicking oder Muster C in der Strophe, Muster B im Refrain. Der Wechsel der rechten Hand hebt den Song an, auch wenn sich die Akkorde kaum ändern.

Der Kapodaster: den Song in deine Tonart bringen, ohne neue Griffe

Der Kapodaster (kurz Kapo) klemmt alle Saiten in einem Bund ab und wird zum neuen Sattel: Jeder Bund, den du ihn höher setzt, hebt alles um einen Halbton, und du greifst weiter dieselben Formen. So singt jemand an der Gitarre in der eigenen Tonart und braucht trotzdem nur offene Akkorde. George Harrison setzte bei „Here Comes the Sun“ den Kapo in den 7. Bund, am Ende stand der Song in A-Dur. Alle Griffe und Bünde auf einen Blick findest du in der Kapo-Tabelle.

KapoG-Griffe klingen inC-Griffe klingen inD-Griffe klingen in
OhneGCD
1. BundAsDesEs
2. BundADE
3. BundBEsF
4. BundHEFis
5. BundCFG
7. BundDGA

Achtung beim 3. und 4. Bund der G-Griffe: B ist hier das englische B♭, H das englische B. So findest du deinen Bund: Sing den Refrain ohne Kapo über die Schleife. Drückt der höchste Ton, ist die Tonart zu hoch; werden die tiefen Töne zum Murmeln, ist sie zu tief. Der Kapo kann nur nach oben, also brauchst du für einen Song, der in G zu hoch liegt, eine tiefere Griff-Familie: D-Griffe mit Kapo im 3. Bund klingen in F, einen Ganzton unter G. Gib deinen Stimmumfang und den tiefsten und höchsten Ton der Melodie in welche Tonart passt zu meiner Stimme ein: Das Tool zeigt die Tonarten, die zu deiner Stimme passen, und für jede die Kapo-Position. Über dem 7. Bund klingt die Gitarre langsam dünn, und das ist meist das Zeichen, die Griff-Familie zu wechseln.

Riffs und leere Saiten als Songstarter

Nicht jeder Gitarrensong beginnt mit Akkorden. Manchmal beginnt er mit etwas, das deine Finger tun.

  • Leere Saiten mitklingen lassen. Lass die G-, H- und hohe E-Saite leer und schieb einen einfachen Griff auf den tiefen Saiten über das Griffbrett. Die leeren Saiten liegen wie ein Bordun darunter, und fast jede Lage klingt voll; nimm den Moment auf, in dem eine neu klingt.
  • Den Bass laufen lassen. Spiel G (3 2 0 0 3 3), dann G/Fis (2 x 0 0 3 3) und dann Em7 (0 2 2 0 3 3). Der Bass läuft G–Fis–E abwärts, oben bewegt sich nichts. Als Schleife ist das schon der Anfang einer Strophe.
  • Ein Riff über einen Takt schreiben. Vier bis sechs Töne auf den beiden tiefsten Saiten, rund um den Em-Griff, wiederholt. Sing über das Riff statt über Akkorde; kommt es zwischen den Zeilen wieder, wirkt es als Hook.

Alternative Stimmungen holen neue Klänge aus denselben Fingern. Zwei zum Ausprobieren:

  • Drop D: Stimm nur die 6. Saite einen Ganzton tiefer, von E auf D (D A D G H E). D- und Dm-Akkorde bekommen einen tiefen Bass, und die drei tiefen Saiten im selben Bund ergeben einen Powerchord mit einem Finger. „Dear Prudence“ steht in D-Dur, mit auf D heruntergestimmter 6. Saite.
  • DADGAD: Stimm die 6., 2. und 1. Saite einen Ganzton tiefer (D A D G A D). Leer angeschlagen klingt ein Dsus4, der unter allem mitschwingt, was du spielst. Jimmy Page nutzte diese Stimmung für „Kashmir“ von Led Zeppelin.

In einer anderen Stimmung ändern sich deine gewohnten Griffe, also schreib die Stimmung oben aufs Songsheet. In sechs Monaten weißt du sie nicht mehr.

Beispiel: von der Schleife G–Em–C–D zu Strophe und Refrain

Schleife und Stimmung. G–Em–C–D (I–vi–IV–V) bei 92 BPM: im Player öffnen. Muster C hält die Strophe ruhig, Muster B schiebt den Refrain nach vorn.

Das Summen (10 Minuten). Nimm dich auf, wie du dreimal hintereinander „na-na“ über vier Durchgänge der Schleife summst. Beim zweiten Versuch taucht eine Phrase auf, die tief beginnt, einen Ton wiederholt und auf dem D landet: Das wird die Strophe. Im Refrain springt die Melodie über dem C nach oben und hält lange Töne. Wenn der Refrain auf C beginnt (IV–V–I–vi: C–D–G–Em), hört man den Aufstieg sofort, auch ohne die Akkorde benennen zu können.

Die Idee. Nachts mit dem Rad nach Hause, am Kanal entlang, das Licht flackert. Du kennst den Weg so gut, dass du es kaum brauchst. Wenn du noch keine Idee hast, zeigt worüber einen Song schreiben, wie du in fünf Minuten eine findest.

Der Text. Sprich den gesummten Rhythmus mit Fantasiesilben über die Schleife, zähl die Silben (etwa acht pro Zeile) und ersetz sie durch Wörter mit denselben Betonungen. Der Titel, „Fahrradlicht“, steht am Anfang und am Ende des Refrains. Das Ergebnis als Songsheet, Akkorde über dem Text:

Fahrradlicht
Tonart: G · Ohne Kapo · 92 BPM · Strophe: Muster C · Refrain: Muster B

[Strophe 1]
G                       Em
Ich fahr nach Haus am Kanal entlang,
C                      D
mein Licht geht an und wieder aus,
G                    Em
die Brücke summt ihr altes Lied,
C                  D
und vor mir wartet unser Haus.

[Refrain]
C                 D
Flacker nur, mein Fahrradlicht,
G                     Em
ich kenn den Weg auch ohne dich,
C                       D
zwölf Kurven noch, dann bin ich da,
C                 D      G
flacker nur, mein Fahrradlicht.

Warum es funktioniert:

  • Ein Akkord pro Takt in der Strophe, derselbe Rhythmus in jeder Zeile. Wer zuhört, lernt das Muster und folgt dem Text.
  • Der Titel rahmt den Refrain. Wer den Refrain einmal gehört hat, singt beim zweiten Mal „Flacker nur“ mit. Die Reime aus/Haus und Licht/dich sind schlicht, aber sie sitzen auf den langen Tönen.
  • Der Refrain beginnt auf einem anderen Akkord und mit anderer rechter Hand, deshalb klingt er wie ein neuer Teil, obwohl es dieselben vier Akkorde sind.
  • Die letzte Zeile presst C und D auf je zwei Schläge und landet auf G: Der Song klingt am Ende des Refrains fertig. Prüf die Länge deiner Zeilen mit dem Silbenzähler.

Die Tonart. Liegt dir der Refrain zu tief, setz den Kapo in den 2. Bund und spiel dasselbe Sheet: Es klingt dann in A. Füg die Teile ab [Strophe 1] in den kostenlosen Songsheet-Generator mit Akkorden ein, um zu transponieren, die Akkordnamen umzustellen oder zu drucken. Er liest auch deutsche Akkordnamen mit H und B, und wenn du in eine Tonart voller Barrégriffe transponierst, schlägt er den Kapo-Bund vor, der dir die offenen Griffe zurückgibt.

Wie es weitergeht, zeigt die Anleitung Wie schreibe ich einen Song? mit zweiter Strophe und Songaufbau, und die Anleitung Melodie schreiben hilft, wenn aus dem Summen keine Melodie werden will. Wird es ein Liebeslied? Die Anleitung zum Liebeslied schreiben funktioniert auf genau dieser Schleife. Du spielst auch Klavier? Die Anleitung Song am Klavier schreiben folgt derselben Methode und beginnt ebenfalls mit der Schleife.

Die Idee mit dem Handy aufnehmen, bevor sie verschwindet

Das erste Summen ist oft das beste, und eine Stunde später erinnert sich niemand mehr daran. Nimm ab dem ersten Versuch auf:

  1. Starte die Aufnahme, bevor du spielst, nicht erst, wenn die Idee schon da ist.
  2. Sprich das Wichtigste an den Anfang der Aufnahme: „G, Kapo 2, G–Em–C–D, Muster B, ungefähr 92.“
  3. Leg das Handy 40–60 cm vor dich, auf Brusthöhe, ausgerichtet zwischen deinen Mund und die Stelle, wo der Hals auf den Korpus trifft. Aufs Schallloch gerichtet dröhnt die Gitarre und überdeckt die Stimme.
  4. Nimm ganze Durchgänge auf, Schleife und Melodie zusammen, keine Zehn-Sekunden-Schnipsel.
  5. Benenn die Datei mit dem Arbeitstitel und dem Datum.

Die Anleitung zur Demoaufnahme mit dem Handy erklärt Apps, Raum und Export, und die zum Songsheet mit Akkorden schreiben zeigt, wie du das Sheet so aufschreibst, dass deine Band den Song danach spielen kann.

Wo Zoundroom hilft: das Songsheet und jede Aufnahme im selben Song

Ein Gitarrensong landet oft verstreut: das Riff in den Sprachmemos, die Akkorde auf einem Klebezettel, der Text in einer anderen App. Wenn du Zoundroom nutzt, leg für den Song ein Projekt an und füg das Songsheet in eine Notiz ein. Wenn du den Song durchspielst, nimm direkt in dieser Notiz auf: Das Audio wird an der Cursorposition eingefügt, also steht die Refrain-Aufnahme direkt unter den Refrain-Akkorden. Sprachmemos, die du schon hast, lassen sich ins Projekt importieren und in die Notiz einfügen. Es ist dasselbe Konto auf iOS, Android und im Web: Das Sheet räumst du am Laptop auf, aufgenommen wird mit dem Handy. Wenn eine Zeile nicht kommen will, kann Auralis, der KI-Assistent von Zoundroom, Reime oder andere Formulierungen vorschlagen, als Text; er hört deine Gitarre nicht, Akkorde und Melodie bleiben also deine. Eine DAW ist Zoundroom auch nicht: Es hält den Song zusammen, gemischt wird woanders. Sieh dir an, wie Musikideen aufnehmen und importieren funktioniert.

Häufige Fragen

Wie viele Akkorde brauche ich, um einen Song auf der Gitarre zu schreiben?

Drei oder vier. Drei Akkorde wie G, C und D bilden I–IV–V, die Grundlage des Blues und von viel Folk und Rock. Mit Em dazu spielst du alle vier Schleifen aus der Tabelle. Mehr Akkorde machen einen Song nicht besser; eine Melodie und ein Text, die zusammenpassen, schon.

Kann ich einen Song schreiben, wenn ich nur drei Akkorde kann?

Ja. Mit G, C und D schreibst du die Strophe auf G–C–G–D und den Refrain auf C–D–G, und der Wechsel des Schlagmusters zwischen beiden erledigt den Rest. Steck die Zeit, die du fürs Lernen neuer Akkorde bräuchtest, in Melodie und Text: Da brauchen die meisten ersten Songs die meiste Hilfe.

Was zuerst: Text oder Musik?

Auf der Gitarre ist es am natürlichsten, mit der Schleife anzufangen und zu summen, bis Wörter kommen, wie im Beispiel. Hast du schon einen Text, sprich ihn rhythmisch über eine Schleife und lass dir von den Betonungen die Melodie vorgeben; die Anleitung Melodie zu einem Songtext finden zeigt diesen Weg Schritt für Schritt. Beide Reihenfolgen funktionieren. Wichtig ist, jeden Versuch aufzunehmen.

Welchen Kapodaster soll ich nehmen, und in welchen Bund?

Jeden, der alle sechs Saiten gleichmäßig drückt, ohne sie nach oben zu verstimmen. Einen Kapo mit Feder (Klemmkapo) setzt du in einer Sekunde um; Modelle mit Stellschraube lassen dich genau den nötigen Druck einstellen. Setz ihn dicht hinter das Bundstäbchen, nicht darauf, und prüf danach die Stimmung. Für den Bund sing den Refrain und geh Bund für Bund höher, bis der höchste Ton leicht kommt, oder lass welche Tonart passt zu meiner Stimme ihn aus deinem Stimmumfang berechnen.

Quellen

Abgerufen am 27. September 2026: