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Songsheet mit Akkorden schreiben: Vorlagen, Regeln, Kapo

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Vorlagen für Textblatt und Songsheet mit Akkorden: Akkord über der Silbe, Tonart, Kapo, Wiederholungen, H und B, ChordPro, transponieren und drucken.

Ein Gitarrist liest im Proberaum ein gedrucktes Songsheet mit Text und Akkorden auf einem Notenständer

Ein Textblatt enthält den Songtext genau so, wie er gesungen wird: oben Titel, Autorinnen und Autoren und Datum, jeder Songteil mit eigener Zeile als Überschrift (Strophe 1, Refrain, Bridge) und eine Zeile pro gesungener Phrase. Ein Songsheet mit Akkorden ist derselbe Text plus Harmonie: jeder Akkord steht direkt über der Silbe, auf der er wechselt, dazu kommt ein Kopf mit Tonart, Kapo und Tempo. Die Akkorde lassen sich auf zwei Arten schreiben: in einer eigenen Zeile über dem Text, ausgerichtet in einer Schrift mit fester Zeichenbreite, oder in eckigen Klammern mitten im Text, im ChordPro-Stil: [G]Nebel auf dem Fluss. Das Textblatt verschickst du, nach dem Songsheet spielt die Band.

Von Hand ausrichten musst du nichts: Das kostenlose Tool Songsheet mit Akkorden hält jeden Akkord auf seiner Silbe, wechselt das Layout, transponiert, schlägt einen Kapo vor und druckt ein sauberes Blatt. Hier findest du beide Vorlagen, gebaut aus einem komplett erfundenen Song, und die Regeln dahinter.

Textblatt, Songsheet, Leadsheet oder Tabulatur: was du brauchst

BlattWas draufstehtWer es nutzt
TextblattNur der Text, nach Songteilen, Zeilen wie gesungenSänger, Co-Autoren, Verlage, Einreichungen von Songtexten
Songsheet mit AkkordenText mit Akkorden über den Silben; Tonart, Kapo, TempoGitarre, Keys und die ganze Band in der Probe
LeadsheetMelodie in Noten, Akkordsymbole darüber, Text unter den NotenWer Noten liest: Jazz, Studiomusiker, Arrangeure
TabulaturSaiten und Bünde für ein Riff oder eine Stimme, meist ohne TextGitarre und Bass, wenn eine Stimme genau sitzen muss

Für die meisten Pop-, Rock- und Singer-Songwriter-Songs reichen die ersten beiden. Nimm eine Tabulatur dazu, wenn ein Riff Ton für Ton stimmen muss, und ein Leadsheet, wenn jemand die Melodie lesen soll.

So schreibst du ein Textblatt

  1. Kopf. Songtitel, voller Name aller Autorinnen und Autoren, Datum und Versionsnummer („v2, 26. September 2026“). Wenn das Blatt aus der Hand geht, gehört ein Kontakt dazu.
  2. Songteile in einer eigenen Zeile. [Strophe 1], [Refrain], [Bridge], in Klammern oder Großbuchstaben, mit einer Leerzeile zwischen den Teilen. Der Artikel zur Songstruktur erklärt, was jeder Teil leistet.
  3. Zeilenumbruch, wo die Phrase endet. Eine Zeile pro gesungener Phrase, nicht pro Satz: Wo die Stimme atmet, bricht die Zeile um.
  4. Wiederholungen ausschreiben. Auf einer Probenkopie kann ein zweites „[Refrain]“ ohne Text „noch mal“ heißen. Auf dem Blatt, das du verschickst, steht jeder Refrain vollständig, so wie er gesungen wird. Spotify bekommt Songtexte über Musixmatch, und dessen Richtlinien verlangen, wiederholte Zeilen und Teile vollständig abzuschreiben, keine Multiplikatoren wie „x2“ zu verwenden und Teile mit Tags wie #VERSE und #CHORUS zu markieren. Gibt dir die Empfängerseite ein eigenes Format vor, nimm das.
  5. Backing Vocals und Ad-libs in Klammern, in der Zeile, in der sie vorkommen.
  6. Keine Akkorde. Ein Verlag, ein Wettbewerb oder ein Lyrics-Dienst will den Text lesen, nicht die Harmonie.
  7. Credits und Datum. Dieselben Namen wie auf deinem Split Sheet; das Textblatt hält keine Anteile fest und ersetzt es deshalb nicht.
  8. Möglichst eine Seite, in 12 Punkt oder größer, mit Titel und Seitenzahl auf Seite zwei.

Vorlage für ein Textblatt

LETZTE FÄHRE
Text und Musik: Lena Hartmann, Jonas Keller
Textblatt v2 · 26. September 2026

[Strophe 1]
Nebel auf dem Fluss, die Laternen gehen an
ich hab mein Ticket in der Hand und bin als Letzter dran
drüben an der Mole brennt bei dir noch Licht
ob du auf mich wartest, weiß ich noch nicht

[Refrain]
Letzte Fähre, bring mich rüber
durch den Nebel, durch die Nacht
letzte Fähre, bring mich rüber
bevor die Stadt das Licht ausmacht

[Strophe 2]
Der Fährmann pfeift ein Lied, das keiner kennt
die Bänke sind noch nass vom letzten Regen
im Rucksack liegt der Brief, den ich dir nie geschickt hab
und jede Welle bringt mich dir entgegen

[Refrain]
Letzte Fähre, bring mich rüber
durch den Nebel, durch die Nacht
letzte Fähre, bring mich rüber
bevor die Stadt das Licht ausmacht

[Bridge]
Jede kleine Welle
schiebt das Ufer näher
und ich zähl sie alle,
bis du mich am Steg erkennst

[Refrain]
Letzte Fähre, bring mich rüber
durch den Nebel, durch die Nacht
letzte Fähre, bring mich rüber
bevor die Stadt das Licht ausmacht

[Outro]
Letzte Fähre (bring mich rüber)
letzte Fähre (bring mich rüber)

© 2026 Lena Hartmann und Jonas Keller

Schreibst du noch am Text, hilft dir die Anleitung Songtexte schreiben; dieses Blatt ist die saubere Fassung am Ende.

So schreibst du Akkorde über den Text

  • Zuerst der Kopf. Titel, Autoren, Tonart, Kapo, Tempo in BPM, Taktart und die Form in einer Zeile, damit die Band den Ablauf kennt, bevor jemand einzählt. Kennst du das Tempo nicht, tipp es ins Online-Metronom mit Tap-Tempo.
  • Jeder Akkord über der Silbe, auf der er wechselt, nicht über dem Wortanfang oder dem Zeilenanfang. In „bring mich rüber“ steht das G auf „rü“, weil sich dort die Harmonie bewegt.
  • Bindestriche im Wort. Ist der Akkordname breiter als seine Silbe, zieh das Wort mit Bindestrichen auseinander, damit der nächste Akkord trotzdem auf seiner Silbe landet: „nä----her“ hält Dsus4 auf „nä“ und D auf „her“.
  • Taktstriche für die Teile ohne Text. Intro, Zwischenspiel und Outro stehen in Takten: | G | D/F# | Em | C |. Zwei Akkorde in einem Takt teilen ihn sich: | G D/F# | heißt im 4/4-Takt je zwei Schläge.
  • Wiederholungen: „x2“ am Zeilenende oder Wiederholungszeichen |: … :|. Ein System pro Blatt.
  • Instrumentalteile beschriften wie alle anderen: [Intro], [Zwischenspiel], [Solo], [Outro].
  • Slash-Akkorde: D/F# ist ein D-Dur-Akkord mit Fis im Bass. Hier läuft der Bass damit G–Fis–E hinunter zum Em.
  • N.C. (englisch no chord, kein Akkord) über den Wörtern, bei denen die Band aussetzt und die Stimme allein weitersingt.
  • Feste Zeichenbreite und Leerzeichen, nie Tabs, sonst verrutschen die Spalten. Wie das in Word und Google Docs geht, steht unten in den Fragen.

Vorlage für ein Songsheet mit Akkorden

LETZTE FÄHRE
Text und Musik: Lena Hartmann, Jonas Keller
Tonart: G-Dur · Kapo: ohne · 92 BPM · 4/4
Form: Intro, S1, Refrain, S2, Refrain,
      Zwischenspiel, Bridge, Refrain, Outro
Songsheet v2 · 26. September 2026

[Intro]
| G    | D/F# | Em   | C    |

[Strophe 1]
G                    D/F#
Nebel auf dem Fluss, die Laternen gehen an
Em                         C
ich hab mein Ticket in der Hand und bin als Letzter dran
G                  D/F#
drüben an der Mole brennt bei dir noch Licht
Em                      C
ob du auf mich wartest, weiß ich noch nicht

[Refrain]
C             D          G
Letzte Fähre, bring mich rüber
C                D         Em
durch den Nebel, durch die Nacht
C             D          G
letzte Fähre, bring mich rüber
C                   D        G
bevor die Stadt das Licht ausmacht

[Strophe 2]
Akkorde wie Strophe 1

[Zwischenspiel]
| G  D/F# | Em  C | x2

[Bridge]
Em          C
Jede kleine Welle
G                Dsus4 D
schiebt das Ufer nä----her
Em               C
und ich zähl sie alle,
G/H            Am7    D
bis du mich am Steg erkennst

[Refrain, letztes Mal]
N.C.
Letzte Fähre, bring mich rüber
C                D         Em
durch den Nebel, durch die Nacht
C             D          G
letzte Fähre, bring mich rüber
C                   D        G
bevor die Stadt das Licht ausmacht

[Outro, letzten Akkord klingen lassen]
| C    | D    | G    | G    |

Zum Prüfen öffnest du den Akkordfolgen-Player mit G–D–Em–C bei 92 BPM (er spielt ein einfaches D, wo auf dem Blatt D/F# steht) und singst Strophe 1 über den Loop: Jeder Akkord muss auf dem Wort ankommen, das unter ihm steht. Kommt einer zu früh, verschieb ihn auf dem Blatt. Weitere Loops zum Schreiben findest du bei den wichtigsten Akkordfolgen.

Akkorde darüber oder in Klammern: die zwei Layouts

Akkorde über dem TextIn Klammern, ChordPro-Stil
So sieht es ausEine Akkordzeile über jeder Textzeile[G]Nebel auf dem Fluss, [D/F#]die Laternen gehen an
Gut fürLesen vom NotenständerTippen am Handy, Einfügen, Apps, Transponieren
SchwachstelleVerrutscht ohne feste Zeichenbreite oder wenn jemand eine Zeile ändertBeim Spielen schwerer auf einen Blick zu lesen

ChordPro ist ein Textformat, das auf dem Klammer-Stil aufbaut: Der Akkord steht in eckigen Klammern direkt vor der Silbe, und Anweisungen in geschweiften Klammern bilden den Kopf, etwa {title: Letzte Fähre}, {key: G} oder {capo: 2}, dazu {start_of_chorus} und {end_of_chorus} um den Refrain. Das Tool liest die Akkorde in eckigen Klammern und behandelt eine Klammer ohne Akkord, etwa [Refrain], als Songteil; Anweisungen bleiben als Text stehen. Taktstriche, „x2“ und N.C. in einer Akkordzeile bleiben, wo du sie hinsetzt.

H und B: Akkordnamen im Deutschen

Im Deutschen heißt der Ton, den das Englische B nennt, H, und das deutsche B ist das englische B♭. Das G/H in der Bridge ist also ein G-Dur-Akkord mit H im Bass, im Englischen G/B. Moll schreibt man in Songsheets meist mit m (Em, Am, Hm); in manchen Liederbüchern stehen Moll-Akkorde als Kleinbuchstaben (e, a, h). Solange die Band international gemischt ist, schreib in den Kopf, welches System gilt.

Im Tool ist die deutsche Schreibweise voreingestellt, und es liest auch englische Buchstaben und Do Re Mi. Zwei Tipps für die Eingabe: In der deutschen Ansicht liest das Tool jedes B als deutsches B, also B♭, und versteht auch Fis, Es oder As; nur wenn im Song zugleich Bb oder A# steht, gilt ein einzelnes B wie im Englischen als H. Und schreib Moll mit m (Am statt a), sonst erkennt es den Akkord nicht.

Transponieren in die Tonart der Stimme, und wann der Kapo hilft

Die Tonart, in der ein Song geschrieben wurde, passt selten jeder Stimme. Notier den tiefsten Ton der Strophe und den höchsten des Refrains, gib beide zusammen mit dem Stimmumfang in Welche Tonart passt zu meiner Stimme? ein und transponier dann das Blatt:

  1. Halbtöne zählen zwischen alter und neuer Tonart: Von G nach A sind es zwei nach oben (G, Gis, A), von G nach F zwei nach unten.
  2. Alle Akkorde um gleich viel verschieben, Basstöne eingeschlossen: D/F# wird zu E/G#.
  3. Das Tongeschlecht und die Zusätze behalten: Em wird zu F#m, Dsus4 zu Esus4, Am7 zu Hm7.
  4. Kreuze in Kreuztonarten, Bs in B-Tonarten: In F-Dur schreibst du B (englisch Bb), nicht Ais.
  5. Den Kopf anpassen: neue Tonart und Kapo.
Original in G+2: A−2: FF mit Kapo im 3. Bund, greif
GAFD
D/F#E/G#C/EA/C#
EmF#mDmHm
CDBG
Dsus4, DEsus4, ECsus4, CAsus4, A
G/HA/C#F/AD/F#
Am7Hm7Gm7Em7

Der Kapo hebt jede Saite pro Bund um einen Halbton, so behältst du in der neuen Tonart die einfachen Griffe. Nach oben zu A: Kapo in den 2. Bund und das Original in G spielen; nur der Kopf ändert sich. Nach unten zu F: Ein Kapo kann nur höher machen, also nimmst du die Griffe einer tieferen Tonart und klemmst den Kapo so, dass F herauskommt. D-Griffe mit Kapo im 3. Bund klingen in F, und nur Hm braucht einen Barrégriff. Ohne Kapo heißt F: Barré für F und für B.

Nimm den Kapo, wenn die neue Tonart das Blatt mit Barrégriffen füllt, wenn leere Saiten mitklingen sollen oder wenn zwei Gitarren verschieden klingen sollen. Transponier ohne ihn, wenn die neue Tonart ohnehin bequem ist (E, A, D, G, C), wenn der Kapo so weit hoch müsste, dass die Gitarre dünn klingt, und immer, wenn das Blatt für Keys oder Bass ist.

Schreib den Kopf so, dass alle dasselbe lesen: „Tonart: A · Kapo 2 (G-Griffe)“. Die ChordPro-Spezifikation macht denselben Unterschied: Mit Kapo steht auf dem Blatt die Tonart der Griffe, und die klingende Tonart liegt höher. Die Gitarre liest G-Griffe, die Keys spielen in A.

Das Tool Songsheet mit Akkorden rechnet für dich. Füg die Teile von „Letzte Fähre“ ohne die Kopfzeilen ein (das Tool schreibt seine eigene Zeile mit Tonart und Kapo) und drück zweimal auf +: Es zeigt „Tonart: A“ und schlägt den Kapo im 2. Bund vor, mit allen sechs Griffen offen. Klick auf „Übernehmen“, und das Blatt zeigt G-Griffe mit dem Kapo im Kopf. Drückst du stattdessen vom Original aus zweimal auf −, schlägt es den 3. Bund vor; übernimmst du ihn, bekommst du D-Griffe. Die Vorschläge reichen bis zum 7. Bund. Bevor du dich festlegst, hör dir den Strophen-Loop in G und dann in A an und sing den Refrain über beide.

Drucken und teilen für Probe und Session

  • Ein Song pro Seite, wenn es geht, in fester Zeichenbreite und 14 bis 16 Punkt, damit man es vom Notenständer liest. Wenn dein Programm es kann, setz die Akkordzeilen fett. Bei einem langen Song lieber zwei Spalten als ein Umblättern mitten in einem Teil.
  • Der Kopf beantwortet die ersten Fragen: klingende Tonart und Kapo, BPM, Taktart und die Form in einer Zeile.
  • Datum und Version auf jeder Kopie. Eine Band, die mit dem Blatt vom letzten Monat probt, spielt die Bridge vom letzten Monat. Alte Ausdrucke kommen ins Altpapier.
  • Zwei Blätter für eine Session: das Songsheet in der Tonart, in der gespielt wird, für die Band und das Textblatt, größer und ohne Akkorde, für die Stimme. Wer Noten liest, bekommt zusätzlich ein Leadsheet; die Anleitung Melodie schreiben hilft dir, die Melodie vorher festzulegen.
  • Am Vortag verschicken, mit Demo und Tempo, als PDF. Nimm im Tool „Drucken oder als PDF sichern“ oder „.txt herunterladen“ für eine Textkopie. Das Tool speichert nichts, also heb die Datei auf.
  • Dateinamen, die sich von selbst sortieren, etwa letzte-faehre_akkorde_A-kapo2_v3_2026-09-26.pdf. Der Song-Dateinamen-Generator baut Namen in diesem Stil.
  • Unveröffentlichtes privat teilen: Der Artikel unveröffentlichte Songs teilen vergleicht private Links und sagt, was du mitschicken solltest.

Wo Zoundroom hilft: Songsheet und Takes in einer Notiz

In Zoundroom ist jeder Song ein Projekt mit seinen Aufnahmen, Texten, Notizen und Dateien. Füg das Songsheet aus dem Tool in eine Notiz des Songprojekts ein und nimm in dieser Notiz am Handy auf: Jeder Take landet dort, wo der Cursor steht, der Refrain-Take also direkt unter den Refrain-Akkorden. Wenn die Sängerin den Song nach A verlegt, überschreib das alte Blatt nicht. Füg das neue in eine eigene Notiz ein, nenn sie „Letzte Fähre, Akkorde v3, A, Kapo 2“ und nimm die neuen Takes darunter auf; die G-Fassung und ihre Takes bleiben im Projekt, und nächsten Monat kannst du beide Tonarten vergleichen. Das saubere Textblatt kommt in eine eigene Notiz für Einreichungen. Lad die Band ins Projekt ein, dann öffnen alle dasselbe aktuelle Blatt, auf iOS, Android oder im Browser. Zoundroom ist keine DAW: Es hält Blatt und Takes zusammen, gemischt wird woanders. So funktionieren Notizen und Songtexte mit Audio.

Häufige Fragen

Wie formatiere ich ein Textblatt?

Oben stehen Titel, volle Namen der Autorinnen und Autoren, Datum und Versionsnummer. Jeder Songteil bekommt eine eigene Überschriftzeile, jede gesungene Phrase eine eigene Zeile, wiederholte Refrains werden ausgeschrieben, Backing Vocals stehen in Klammern, und Akkorde bleiben draußen. Wenn es geht, passt alles auf eine Seite in 12 Punkt oder größer.

Wie schreibe ich Akkorde über den Text in Word oder Google Docs?

Nimm eine Schrift mit fester Zeichenbreite, in der jedes Zeichen gleich breit ist, damit jeder Akkord über seiner Silbe bleibt. In Word ist Courier New so eine Schrift, sie kommt mit Windows und Office. In Google Docs öffnest du das Menü Schriftart, wählst „Weitere Schriftarten“ und suchst nach „Mono“. Schreib die Akkordzeile direkt über die Textzeile und setz Abstände mit der Leertaste, nie mit Tabs. Schneller geht es so: Akkorde in Klammern schreiben, den Song ins Tool einfügen und das ausgerichtete Ergebnis in derselben Schrift zurück ins Dokument kopieren.

Was ist ChordPro?

Ein Textformat für Songs mit Text und Akkorden. Die Akkorde stehen in eckigen Klammern vor der Silbe, etwa [G]Nebel auf dem Fluss, [D/F#]die Laternen gehen an, und Anweisungen in geschweiften Klammern ergänzen Titel, Tonart, Kapo, Tempo und Songteile, zum Beispiel {title: Letzte Fähre} oder {start_of_chorus}. Programme, die das Format unterstützen, machen aus diesen Dateien, meist mit der Endung .cho, fertig gesetzte Blätter und PDFs.

Was ist ein Leadsheet?

Eine Notenseite mit der Melodie im Notensystem, den Akkordsymbolen darüber und dem Text unter den Noten. Jazzmusiker, Studiomusiker und Arrangeure nutzen es, weil es die Melodie festlegt, was ein Songsheet nicht zeigt. Liest in deiner Band niemand Noten, erfüllen ein Songsheet und eine Demoaufnahme denselben Zweck.

Quellen

Alle Seiten wurden am 27. September 2026 aufgerufen.