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Beat Maker App 2026: die besten Apps, kostenlos, iPhone und Android

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BandLab, GarageBand, FL Studio Mobile, Koala, Ableton Note, Groovepad, Soundtrap und Audiotool im Vergleich: Preise, Plattformen, Stems und welche Beat-App passt.

Ein junger Produzent sitzt mit Kopfhörern auf dem Boden seines Zimmers und tippt auf einen kleinen Pad-Controller mit leuchtenden Pads, daneben ein Handy mit abstrakten bunten Blöcken und ein Notizbuch mit ein paar hingekritzelten Zeilen, im violetten Abendlicht

Welche Beat Maker App die beste ist, hängt von deinem Handy ab und davon, wie du Beats baust. Kostenlos auf Android und im Browser: BandLab, mit Drumcomputer, Sampler und Looper. Auf dem iPhone ist GarageBand kostenlos und hat Live Loops und den Beat Sequencer. Für einen kompletten Beat auf dem Handy: FL Studio Mobile (17,99 € einmalig im App Store, auch für Android). Zum Samplen: Koala Sampler (5,99 €). Für kostenlose Skizzen, die sich in Ableton Live öffnen: Ableton Note. Für Loops ohne Musiktheorie: Groovepad. Für Beats zu zweit im Browser: Soundtrap, und für ein kostenloses Studio in einem Browser-Tab: Audiotool.

Keine davon schreibt den Song für dich. Die Tabelle vergleicht, was jede App dokumentiert; danach bekommt jede ihren besten Einsatz und eine ehrliche Grenze. Am Ende: Sampler, Loops oder Patterns, Stems exportieren und was du mit Samples und kostenlosen Beats rechtlich darfst.

Die besten Beat Maker Apps im Vergleich

AppWofür sie da istPlattformenGratis-VersionPreisAm besten für
BandLabKomplettes Studio mit Drum Machine, Sampler und LooperiPhone, iPad, Android, WebJa, das ganze StudioMitgliedschaft 17,99 €/Monat oder 179,99 €/JahrKostenlose Beats auf Android oder an einem geliehenen Rechner
GarageBandStudio mit Live Loops, Beat Sequencer und DrummeriPhone, iPad (iOS 26 oder neuer); eigene Mac-VersionGanze AppKostenlosKostenlose Beats auf dem iPhone
FL Studio MobileStep-Sequencer, Piano Roll und MixeriPhone, iPad, Mac, Android, ChromebookNein17,99 € einmalig (App Store)Ein fertiger Beat auf dem Handy, danach FL Studio am Rechner
Koala SamplerSampler: Sounds aufnehmen oder laden, schneiden, sequenziereniPhone, iPad, Mac (ab M1); Android-Version auf der eigenen Website verlinktNein5,99 € einmalig (App Store)Beats aus deinen eigenen Samples
Ableton NotePads, Sampling und Clips, die sich in Live öffneniPhone, iPad (iOS 15 oder neuer)Ganze AppKostenlosSkizzen, die du in Ableton Live fertig machst
GroovepadPads und Loops nach GenreiPhone, iPad, AndroidEinige SoundpaketePro 47,99 €/Jahr (App Store)Dein erster Beat in Minuten, ohne Theorie
SoundtrapBrowser-Studio mit Zusammenarbeit in EchtzeitBrowser, iPhone, iPad, AndroidKostenloses KontoIn-App-Pläne laut Liste ab 9,99 €Beats mit jemandem bauen, jeder bei sich zu Hause
AudiotoolModulares Studio mit Drumcomputern im Browser-TabBrowserGanzes Studio, laut WebsiteKostenlosAm Rechner produzieren, ohne etwas zu installieren
ZoundroomTexte auf deinen Beat schreiben: Beat, Text und Takes in einem Projekt pro SongiPhone, Android, Web2 ProjektePro 7,99 €/Monat oder 59,99 €/JahrTexte auf einen Beat schreiben, den du schon hast, und alles zusammenhalten

So haben wir verglichen

Jede Zelle stammt aus offiziellen Quellen: Einträge im App Store und bei Google Play, Produktseiten der Entwickler und die Lizenzdokumentation von Splice, alle am 2. Oktober 2026 geprüft, mit Links am Ende. Die Preise sind die des deutschen App Store, inklusive Mehrwertsteuer. Die Kriterien sind die, die zählen, wenn du Rap, Trap, Deutschpop oder R&B auf Beats schreibst: welche Art von App es ist, wo sie läuft, was du ohne Bezahlen bekommst, die erste kostenpflichtige Option, ob sie WAV oder Stems exportiert und wie leicht der Beat auf den Rechner kommt. Wir haben die Apps nicht selbst getestet, sondern vergleichen, was die Firmen dokumentieren. Die Preise bei Google Play ließen sich an diesem Tag nicht abrufen; wo eine App auf Android kostet, sagen wir das, statt eine Zahl zu raten.

Sampler, Loops oder Patterns: welche Art von App du brauchst

Auf Screenshots sehen alle gleich aus, aber sie funktionieren auf drei verschiedene Arten:

  • Pattern-Apps (Step-Sequencer und Drumcomputer): ein Raster mit 16 Schritten pro Takt. Du schaltest Schritte für Kick, Snare und Hi-Hat an, und das Pattern läuft im Loop. So arbeiten FL Studio Mobile, die Drum Machine von BandLab und der Beat Sequencer von GarageBand. Ideal, wenn du jeden Schlag selbst setzen willst.
  • Sampler-Apps: Du nimmst einen Sound auf oder importierst ihn, schneidest ihn und spielst ihn auf Pads. Koala Sampler und Ableton Note sind dafür gebaut, und BandLab hat auch einen Sampler. Ideal für Beats, die nach niemand anderem klingen, aus Vinylknistern, deiner Stimme oder einem Kochtopf.
  • Loop- und Pad-Apps: Du startest Loops, die schon im Tempo und in der Tonart sind. Groovepad, die Live Loops von GarageBand und der Looper von BandLab funktionieren so. Der schnellste Weg zu etwas, das gut klingt, und der, der am meisten nach allen anderen mit demselben Paket klingt.

Die meisten fangen mit Loops an, wechseln zu Patterns und landen beim Samplen. Ein komplettes Studio (FL Studio Mobile, GarageBand, BandLab, Soundtrap, Audiotool) verbindet alle drei und lässt dich den Beat in Intro, Strophe und Hook ordnen.

So klingt ein einfaches Pattern, mit den synthetisierten Beispielen unserer Bibliothek:

Trap · Am–Am–F–F · 140 BPM

Worauf du achtest: Nach einer Sekunde Einzähler kommt die Snare auf Zählzeit 3 jedes Takts, deshalb fühlen sich 140 BPM wie die Hälfte an. Darüber laufen die Hi-Hats in Sechzehnteln. Genau dieses Raster programmierst du im Step-Sequencer.

Boom Bap · Dm7–Dm7–Gm7–Gm7 · 90 BPM

Worauf du achtest: Nach zwei Sekunden Einzähler liegt die Snare auf 2 und 4, bei 90 BPM, mit einem langsameren, lockereren Groove. Gleiches Raster, andere Platzierung.

BandLab: die beste kostenlose Beat Maker App für Android und das Web

BandLab ist kostenlos auf iPhone, iPad, Android und im Web, und der App-Store-Eintrag beschreibt die drei Beat-Werkzeuge: eine Drum Machine mit vorgeladenen Kits, einen Sampler mit über 250.000 lizenzfreien Samples aus BandLab Sounds und einen Looper mit Loop-Paketen. Splitter zerlegt einen fertigen Song in Gesang, Drums, Bass und den Rest, exportieren kannst du als MP3, MP4 und WAV. Mit BandLab Beats lizenzierst du jede Woche einen Beat kostenlos, als Mitglied 10. Die Mitgliedschaft kostet im deutschen App Store 17,99 € im Monat oder 179,99 € im Jahr.

  • Nimm sie, wenn: du Android nutzt oder zwischen Handy und einem Rechner in der Schule oder Bibliothek wechselst.
  • Ihre Grenze: eine Cloud-Plattform mit Konto und sozialem Feed; wenn du nur ein privates Beat-Notizbuch willst, ist das mehr als nötig.

GarageBand: die beste kostenlose Beat Maker App fürs iPhone

GarageBand ist kostenlos auf iPhone und iPad und braucht iOS oder iPadOS 26. Für Beats gibt es Live Loops (du tippst Zellen an, um Loops zu starten), einen Beat Sequencer nach dem Vorbild klassischer Drumcomputer, Drummer und eine kostenlos ladbare Soundbibliothek, mit bis zu 32 Spuren. Laut Apple kannst du eine Idee auf iPhone oder iPad anfangen und sie über iCloud in GarageBand für den Mac weiterführen.

  • Nimm sie, wenn: du ein aktuelles iPhone hast und ein kostenloses Studio willst, in dem Beat und Gesangstake im selben Song liegen.
  • Ihre Grenze: keine Version für Android, Windows oder das Web, und iOS 26 ist Pflicht, ältere iPhones fallen also raus. Am PC hilft GarageBand für Android und Windows.

FL Studio Mobile: die beste für einen kompletten Beat auf dem Handy

FL Studio Mobile kostet im deutschen App Store einmalig 17,99 €, für iPhone, iPad und Mac, und Image-Line bietet die App auch bei Google Play für Android und Chromebook an. Sie hat einen Step-Sequencer, eine Piano Roll, einen Mixer mit Effekten pro Spur, einen Drum-Sampler und Synths wie Transistor Bass, dazu Audioaufnahme und den Import von Stems oder WAV-Dateien. Exportiert wird als WAV, MP3, AAC, FLAC und MIDI, und .flp-Projekte öffnen sich in FL Studio am Rechner. Zusätzliche Soundpakete gibt es optional.

  • Nimm sie, wenn: du einen ganzen Beat auf dem Handy arrangieren willst oder schon FL Studio am Rechner nutzt.
  • Ihre Grenze: keine kostenlose Version, und den Preis bei Google Play konnten wir am 2. Oktober nicht abrufen: prüf ihn, bevor du auf Android kaufst.

Koala Sampler: die beste zum Samplen

Koala Sampler kostet im deutschen App Store 5,99 € (iPhone, iPad und Mac ab M1). Du nimmst bis zu 64 Samples mit dem Mikro auf oder lädst eigene Sounds, sequenzierst sie, nutzt 16 Effekte, trennst Drums, Bass und Gesang mit dem Stem-Werkzeug und exportierst als WAV oder als Ableton-Live-Set. Extras wie Samurai Edition oder Mixer kosten 2,99 € bis 5,99 €. Die offizielle Website verlinkt auch eine Android-Version, deren Google-Play-Eintrag wir am 2. Oktober aber nicht öffnen konnten.

  • Nimm sie, wenn: du Beats aus Sounds bauen willst, die du selbst aufnimmst, wie mit einem Hardware-Sampler.
  • Ihre Grenze: ein Sampler, kein komplettes Studio; den ganzen Song mit Gesang nimmst du in einer anderen App auf.

Ableton Note: das beste kostenlose Skizzenbuch für Ableton Live

Ableton Note ist laut Ableton kostenlos für iPhone und iPad (iOS 15 oder neuer). Du spielst Drums auf einem Raster mit 16 Pads und Melodien auf 25 Pads oder in einer Piano Roll, samplest Sounds bis 60 Sekunden für dein eigenes Kit und ordnest Clips in einer 8-mal-8-Session. Projekte kommen über Ableton Cloud in Ableton Live, und du kannst auch Audio exportieren.

  • Nimm sie, wenn: du mit Ableton Live arbeitest oder das vorhast und Ideen vom Handy am Rechner öffnen willst.
  • Ihre Grenze: nur iPhone und iPad, und sie ist für Skizzen gedacht: fertig wird der Beat in Live.

Groovepad: die beste für deinen ersten Beat ohne Theorie

Groovepad von Easybrain ist kostenlos auf iPhone, iPad und Android. Du wählst ein Paket nach Genre (Hip-Hop, Trap, House, EDM und andere), tippst auf Pads, schichtest Live Loops und legst Filter, Flanger, Reverb oder Delay darüber. Die Beat-School-Lektionen führen durch jedes Paket. Das Pro-Abo schaltet die restlichen Pakete frei und kostet im deutschen App Store 47,99 € im Jahr, mit Monats- und Sonderangeboten, die sich ändern.

  • Nimm sie, wenn: du in fünf Minuten etwas hören willst, das gut klingt, oder mit einem Kind einen Beat baust.
  • Ihre Grenze: du spielst die Loops anderer, das Ergebnis klingt also nach dem Paket. Bevor du etwas veröffentlichst, lies, was die Nutzungsbedingungen mit diesen Sounds erlauben.

Soundtrap: die beste für Beats auf Distanz

Soundtrap läuft im Browser und hat Apps für iPhone, iPad und Android, mit Projekten in der Cloud: Du fängst am Handy an und machst am Rechner weiter. Soundtrap nennt über 400 Instrumente und Tausende lizenzfreie Loops, und du kannst jemanden in Echtzeit in dieselbe Session einladen. Die App ist kostenlos; die im deutschen App Store gelisteten In-App-Pläne beginnen bei 9,99 €. Die Preisseite lädt die Preise per JavaScript, wir konnten sie nicht lesen, also prüf die Pläne dort.

  • Nimm sie, wenn: du den Beat gleichzeitig mit einem Produzenten oder einer Rapperin bauen willst, jeder bei sich zu Hause.
  • Ihre Grenze: Cloud heißt Internetverbindung, und manche Bewertungen im App Store sagen, dass die Handy-App weniger kostenlose Funktionen hat als der Browser.

Audiotool: das beste kostenlose Beat-Studio im Browser-Tab

Audiotool beschreibt sich auf seiner offiziellen Website als kostenloses Online-Studio ohne Grenzen bei Spurenzahl und Projektlänge, mit 37 eingebauten Geräten, darunter drei Drumcomputer, einer Sample-Bibliothek und Zusammenarbeit in Echtzeit.

  • Nimm sie, wenn: du an einem Rechner arbeitest, auf dem du nichts installieren darfst, und mehr Tiefe willst als in einer Handy-App.
  • Ihre Grenze: ein modulares Studio braucht mehr Einarbeitung als eine Loop-App, und als Cloud-Studio eine Internetverbindung.

Zoundroom: die beste, um Texte auf einen fertigen Beat zu schreiben und die Takes darunter zu halten

Hast du einen Loop exportiert, wird Zoundroom der Ort, an dem aus Beat und Zeilen ein Song wird. Leg ein Projekt für den Track an, hol den Beat als WAV oder MP3 mit «Hinzufügen» → «Importieren» hinein, schreib deine Zeilen in eine Notiz und füg den Beat in diese Notiz ein, damit du ihn abspielst, während du schreibst. Sitzt ein Flow, tippst du in der Notiz auf das Mikrofon: Der Take landet genau unter den Zeilen, die du gerade gerappt hast. Beat, Text, Akkorde und jede Sprachaufnahme bleiben in einem Projekt, mit demselben Konto auf iPhone, Android und im Web.

Willst du die Strophe direkt auf dem Beat hören, öffnest du den Beat mit «Audio bearbeiten» und rappst im Tab «Spuren» darüber, mit kabelgebundenen Kopfhörern und bis zu 8 Spuren mit dem Beat: Gespeichert wird eine neue Version neben dem Original. Solange es noch keinen Beat gibt, lässt dich unser kostenloses Metronom mit Tap Tempo eine Strophe zum Klick im geplanten Tempo rappen.

Free und Pro: Free reicht, um es mit einem Track auszuprobieren: 2 Projekte, begrenzte Aufnahmen und Notizen. Pro (7,99 € im Monat oder 59,99 € im Jahr im Web) ist für die Zeit, in der jeder Beat sein eigenes Projekt bekommt: bis zu 1.000 Projekte und 10.000 Dateien, der Mehrspur-Editor ohne gezählte Sitzungen und Kommentare auf die Sekunde genau, damit dein Produzent, wenn er selbst Pro oder Band hat, die genaue Stelle eines Takes kommentiert. Pro testest du 7 Tage gratis auf dem iPhone und im Web. Nächster Schritt: Exportier deinen Loop, leg ein Projekt mit dem BPM im Titel an und schreib heute die ersten vier Takte. Sieh dir die Tarife an.

  • Nimm sie, wenn: du mehr Beats als fertige Songs hast und die Zeilen in einer App liegen, die Takes in einer anderen.
  • Ihre Grenze: Den Beat selbst baust du in einer der Apps oben, und Mix und Master machst du in einer DAW wie GarageBand oder BandLab.

Stems exportieren: den Beat aus der App holen

Ein Beat, der nur in einer App existiert, steckt dort fest. Wenn eine Rapperin, ein Mischer oder eine DAW am Rechner ihn braucht, exportier Stems: eine Audiodatei pro Element (Drums, 808, Melodie, Effekte), alle ab Takt 1 und gleich lang, damit sie in einem anderen Projekt sofort übereinanderliegen.

  1. Schreib BPM und Tonart in den Dateinamen, zum Beispiel nachtbus_140bpm_Am_drums.wav. Hast du das Tempo eines alten Beats vergessen, liest das Tool Tonart und BPM erkennen es im Browser aus der Audiodatei.
  2. Exportier als WAV, nicht als MP3, alles, was gemischt wird. MP3 reicht für eine Hörprobe.
  3. Nutz den eigenen Weg der App: FL Studio Mobile speichert .flp für FL Studio am Rechner, Koala exportiert ein Ableton-Live-Set, Ableton Note schickt Projekte über Ableton Cloud nach Live, und GarageBand auf dem iPhone geht über iCloud in GarageBand für den Mac weiter.
  4. Kein Stem-Export? Schalte jede Spur solo und exportier sie vom Anfang des Beats, eine Datei nach der anderen.
  5. Behalte auch den kompletten Mix, auf den du schreibst.

Splitter von BandLab und das Stem-Werkzeug von Koala machen das Gegenteil: Sie zerlegen einen fertigen Song in Teile. Gut zum Üben und für Remixe; ein getrennter Stem klingt nie so sauber wie die Originalspur.

Samples, Loops und kostenlose Beats: Lizenzen in Kürze

Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Drei Regeln ersparen dir Ärger:

  • „Lizenzfrei“ ist eine Lizenz, nicht „ohne Urheberrecht“. Laut den Lizenz-FAQ von Splice kommt jeder Sound aus Splice Sounds mit einer gebührenfreien Lizenz für kommerzielle und nichtkommerzielle Nutzung in neuer Musik. Dort steht auch, was nicht erlaubt ist: die Sounds einzeln verkaufen oder weitergeben, in eigene Sample-Pakete packen oder zum Training von KI nutzen. Die meisten Sample-Shops und die Loops in Apps folgen einer ähnlichen Logik, aber jeder hat eigene Bedingungen.
  • Ein „kostenloser Beat“ ist kostenlos zu den Bedingungen des Produzenten. Viele online veröffentlichte Beats sind als kostenlos für nichtkommerzielle Nutzung markiert: Meist darfst du üben und einen nicht monetarisierten Song posten, für eine Veröffentlichung auf Streaming-Plattformen brauchst du aber eine Lizenz (ein nicht exklusives Lease oder eine Exklusivlizenz). Lies die Beschreibung, speichere die Lizenz, und wenn etwas unklar ist, schreib dem Produzenten und heb die Antwort auf. BandLab Beats etwa lässt dich in der App jede Woche einen Beat kostenlos lizenzieren.
  • Dein Text und der Beat sind zwei verschiedene Werke. Wenn ein Song deine Worte mit dem Beat einer anderen Person verbindet, klärt die Aufteilung vor der Veröffentlichung. Ein Split Sheet hält sie schriftlich fest.

Beispiel: ein Trap-Loop und vier Takte in 20 Minuten

Das klappt in jeder App aus der Tabelle:

  1. Tempo und Tonart (2 Minuten). Stell 140 BPM ein und nimm zwei Akkorde: zwei Takte A-Moll, zwei Takte F-Dur, wie im Trap-Beispiel oben.
  2. Drums (6 Minuten). Kick auf die Eins, Snare oder Clap auf die Drei, Hi-Hats in Achteln. Dann mach aus jeder vierten Hi-Hat einen schnellen Wirbel in Sechzehnteln.
  3. 808 (4 Minuten). Lass die 808 der Kick folgen: A unter den A-Moll-Takten, F unter den F-Takten.
  4. Export (2 Minuten). Exportier den Loop als WAV mit 140bpm_Am im Namen.
  5. Text (6 Minuten). Lass ihn loopen und sprich vier Zeilen, eine pro Takt (oder eine alle zwei Takte, wenn es zu gehetzt wird), mit dem Reim auf der Drei, wo die Snare sitzt:

Akku auf zwei Prozent und ich schreib noch immer weiter
jeder Takt ist eine Stufe und ich bau mir eine Leiter
sie sagten, mach mal langsam, jetzt wohn ich auf der Drei
und die 808 atmet, als wär sie mit dabei

Prüf, ob die betonten Silben mit der Snare zusammenfallen. Wird eine Zeile zu lang, streich ein Wort, statt schneller zu werden. Die ganze Methode steht in Text auf einen Beat schreiben, im Guide zum Trap-Song schreiben und in Rap-Text schreiben. Verwirren dich 140 gegen 70 BPM, erklärt Was ist BPM? den Half-Time-Groove.

So wählst du deine Beat Maker App

  • iPhone, kostenlos: GarageBand. iPhone, zum Samplen: Koala Sampler. iPhone und zu Hause Ableton Live: Ableton Note.
  • Android, kostenlos: BandLab. Android, kompletter Beat: FL Studio Mobile (Preis bei Google Play prüfen).
  • Ohne Theorie, in fünf Minuten: Groovepad.
  • Schul- oder Gemeinschaftsrechner: Soundtrap oder Audiotool im Browser oder das Web-Studio von BandLab.
  • Zu zweit, live: Soundtrap.
  • Du rappst oder singst öfter auf Beats, als du sie baust: eine der Apps oben für den Beat und Zoundroom für Zeilen und Takes.

Checkliste, bevor du Geld ausgibst:

  • Läuft sie auf der Systemversion meines Handys?
  • Exportiert sie WAV und am besten Stems?
  • Kann ich ein exaktes BPM einstellen?
  • Was sagen die Bedingungen zur Nutzung ihrer Sounds in einem veröffentlichten Song?
  • Finde ich diesen Beat nächsten Monat wieder, samt Text?

Du brauchst einen Klick, um deinen Flow zu üben, solange der Beat noch nicht fertig ist? Das Online-Metronom mit Tap Tempo läuft kostenlos im Browser, und du kannst bei jedem Beat mittippen, um sein Tempo herauszufinden.

Häufige Fragen

Welche Beat Maker App ist kostenlos und gut?

BandLab auf Android, iPhone und im Web, GarageBand auf iPhone und iPad. Beide bringen Drumcomputer oder Sequencer, Loops und Aufnahme ohne Kosten mit. Ableton Note ist auf dem iPhone ebenfalls kostenlos, wenn du mit Ableton Live arbeitest, und Audiotool ist kostenlos im Browser am Rechner.

Welche Beat Maker App ist die beste fürs iPhone?

GarageBand, wenn es kostenlos sein soll, FL Studio Mobile (17,99 €) für komplette Beats und Koala Sampler (5,99 €) zum Samplen. Ableton Note ist die kostenlose Wahl, wenn du Ableton Live nutzt.

Welche Beat Maker App ist die beste für Android?

Kostenlos BandLab, mit Drum Machine, Sampler und Looper. FL Studio Mobile ist die kostenpflichtige Option für komplette Beats, Groovepad die schnelle für Loops. GarageBand gibt es für Android nicht.

Darf ich einen Song mit den Loops einer App veröffentlichen?

Oft ja, aber das hängt von den Bedingungen der App oder des Sample-Shops ab. Lizenzfreie Sounds dürfen meist in deiner veröffentlichten Musik vorkommen, nur weiterverkaufen darfst du sie nicht. Kostenlose Beats von Produzenten verlangen vor einem Streaming-Release meist eine bezahlte Lizenz. Lies zuerst die Lizenz.

Brauche ich eine Beat-App, um Rap-Texte zu schreiben?

Nein. Jeder Beat, den du nutzen darfst, oder sogar ein Metronom im richtigen Tempo reicht, um Zeilen und Flow zu üben. Die App wird wichtig, wenn du deinen eigenen Beat willst.

Quellen

Alle Seiten am 2. Oktober 2026 geprüft.