Aufgaben in einer Band: Wer macht was und wie ihr sie verteilt
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Die sieben Aufgaben jeder Band, wie ihr sie schriftlich verteilt, GEMA-Tantiemen vs. Gage vom Konzert und ein 15-Minuten-Treffen pro Woche, das alles am Laufen hält.
Die Aufgaben in einer Band sind alles, was neben dem Spielen erledigt werden muss: musikalische Leitung, Texte, Arrangements, Social Media, Logistik, Finanzen und Booking. Dein Instrument entscheidet nicht über deine Rolle. Gib jeder Aufgabe eine verantwortliche Person und eine Vertretung, je nach Können und nach der Zeit, die jede und jeder wirklich hat, schreib die Verteilung auf eine Seite, die alle unterschreiben, und prüft sie alle drei Monate. Trennt zwei Geldthemen sauber: die Urheberanteile (wer welchen Song geschrieben hat, festgehalten in einem Split Sheet und bei der GEMA angemeldet) und das Geld aus dem Konzert (die Gage, verteilt nach einer gemeinsamen Regel). Und schließt jede Woche mit einem 15-minütigen Treffen ab.
Hier findest du die sieben Aufgaben in einer Tabelle, ein Beispiel mit einer erfundenen Band, eine Bandvereinbarung auf einer Seite, den Unterschied zwischen GEMA-Tantiemen und Gage und eine Agenda für kurze Treffen. Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung: Für Verträge oder eine eigene Gesellschaft sprich mit einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt für Musikrecht.
Die sieben Aufgaben jeder Band
Coverband oder eigene Songs: Jeden Monat fällt dieselbe Arbeit an. Die Stunden sind eine grobe Schätzung für eine Band, die zwei- bis dreimal im Monat spielt.
| Aufgabe | Was dazugehört | Stunden pro Woche | Passt zu jemandem, der… |
|---|---|---|---|
| Musikalische Leitung | Welche Songs dran sind, Tonarten, Tempi, das Liveset, das Ziel jeder Probe | 1–2 | die ganze Band hört, nicht nur die eigene Spur |
| Songwriting und Texte | Neue Songs fertig machen, aktuellen Text und aktuelles Demo klar halten | Unterschiedlich | viel schreibt und gern abschließt |
| Arrangements | Intros, Enden, wer was spielt, Parts für neue Songs | 1–3 | Details mag und zu Hause Demos aufnimmt |
| Social Media und Content | Posts, Fotos, Probenclips, Newsletter, Bandname und Look | 2–3 | gern mit Kamera und Deadlines arbeitet |
| Logistik | Proberaum, Equipment, Backline, Fahrten, Get-in-Zeiten | 1–2 | organisiert ist und den Bus hat, oder die Tabelle |
| Finanzen | Bandkasse, Belege, Gage aufteilen, Merch-Bestand | 1 | sorgfältig ist und dem alle vertrauen |
| Booking und Kontakte | Clubs, Veranstalter, andere Bands, Anfragen beantworten | 2–4 | Nachhaken und ein Nein aushält |
Vier Punkte, die oft für Missverständnisse sorgen:
- Musikalische Leitung heißt nicht, alles zu bestimmen. Wer die Leitung hat, entscheidet, was geprobt wird, in welcher Tonart und in welchem Tempo. Schreibt Tonart und BPM jedes Songs einmal auf; wenn niemand die Zahl kennt, tippt sie mit dem Online-Metronom mit Tap Tempo ein.
- Schreiben und Arrangieren sind oft zwei Personen. Eine bringt den Song mit Gitarre und Stimme mit, eine andere macht daraus Parts für die Band. Einen Song als Band schreiben trennt diese beiden Phasen sauber.
- Social Media umfasst auch den Namen. Wenn eure Band noch keinen hat, schlägt der Bandnamen-Generator Namen nach Stil vor, auf Deutsch oder Englisch, und prüft, ob es sie auf Spotify oder Bandcamp schon gibt. Mach das, bevor ihr das erste Shirt druckt.
- „Bandmanager“ meint zwei Dinge. Entweder das Mitglied, das sich ums Geschäftliche kümmert (Logistik, Finanzen, Booking), oder ein externes Management, das auf Provision arbeitet. Die meisten Bands fangen mit dem Ersten an; das Zweite lohnt sich, wenn genug Arbeit und Einnahmen zum Teilen da sind.
Beispiel: So hat Kiosk Royal die Arbeit verteilt
Kiosk Royal ist ein erfundenes Indie-Pop-Quartett aus Leipzig. Die Band spielt in kleinen Clubs und auf Stadtteilfesten und arbeitet an ihrer ersten EP. Bis vor Kurzem hat Mara (Gesang, Keys) fast alles geschrieben, alle Veranstalter-Mails beantwortet, die Bandkasse in einer Blechdose verwaltet und die Plakate gestaltet. Das Ergebnis: Alles wartete auf Mara.
Alle haben einen Monat Arbeit aufgelistet und gesagt, wie viele Stunden sie geben können. Die Verteilung danach:
| Aufgabe | Verantwortlich | Vertretung | Warum |
|---|---|---|---|
| Musikalische Leitung | Mara | Jonas | Schreibt fast alles und kennt jede Tonart |
| Songwriting und Texte | Mara | Deniz | Hält Text und Demo jedes Songs aktuell |
| Arrangements | Jonas (Gitarre) | Mara | Nimmt Parts zu Hause auf und liebt Intros |
| Booking und Kontakte | Deniz (Bass) | Jonas | Kennt die Leipziger Clubszene und antwortet schnell |
| Finanzen | Lotte (Schlagzeug) | Deniz | Arbeitet beruflich mit Tabellen |
| Social Media und Content | Lotte | Mara | Filmt ohnehin jede Probe |
| Logistik | Jonas | Lotte | Hat den Bus und den Proberaumschlüssel |
Drei Entscheidungen haben den Unterschied gemacht:
- Mara hat Booking und Finanzen abgegeben. Mara bleibt für die Musik zuständig und ist nicht mehr der Flaschenhals für alles andere.
- Jede Aufgabe hat eine Vertretung. Wenn Deniz zwei Wochen weg ist, antwortet Jonas dem Club, und nichts bleibt liegen.
- Alle wissen, was sie allein entscheiden dürfen. Lotte darf bis 50 € aus der Bandkasse ausgeben, ohne zu fragen; darüber schreibt sie es in den Gruppenchat und braucht zwei Zusagen. Deniz darf jedes Wochenend-Konzert zusagen, das mindestens die übliche Gage zahlt und nicht mit dem gemeinsamen Kalender kollidiert.
Deniz hat nur eine Aufgabe, weil Booking vor der Konzertsaison die meisten Stunden frisst: Die Band hat Stunden gezählt, nicht Titel.
Aufgaben fair verteilen, in sechs Schritten
- Listet einen Monat Arbeit auf. Alle notieren jede Bandaufgabe der letzten vier Wochen. Sortiert sie in die sieben Bereiche und ergänzt, was es nur bei euch gibt, etwa Merch.
- Sag ehrlich, wie viel Zeit du hast. Wer Schicht arbeitet, übernimmt lieber eine kleine Aufgabe gut als eine große schlecht.
- Erst Freiwillige, dann Lücken. Was niemand nimmt, geht an die Person mit den wenigsten Stunden, nicht an die, die am verantwortungsvollsten wirkt.
- Eine verantwortliche Person, eine Vertretung. Die Verantwortliche entscheidet Kleinigkeiten und berichtet; die Vertretung weiß, wo alles liegt.
- Schreibt auf, was jede Person allein entscheidet. Ein Ausgabenlimit, welche Konzerte ohne Abstimmung zugesagt werden, welche Posts ein zweites Paar Augen brauchen.
- Prüft alle drei Monate. Tauscht, was nicht mehr passt, und rotiert die ungeliebten Jobs, etwa das Nachhaken bei einer offenen Zahlung.
Wenn danach immer noch eine Person alle Dateien und alle Antworten hat, lies Den organisatorischen Flaschenhals in einer Band entfernen: Dort geht es darum, Verantwortung von Zugriff zu trennen.
Schriftlich festhalten: die Bandvereinbarung auf einer Seite
Ein Handschlag hält bis zum ersten bezahlten Konzert oder bis jemand aussteigt. Eine Seite deckt fast alles ab:
- Aufgaben: Verantwortliche und Vertretung für jede Aufgabe, dazu das Datum der nächsten Runde.
- Entscheidungen: Was mit Mehrheit entschieden wird und was alle braucht (neues Mitglied, Namensänderung, jeder Vertrag).
- Konzertgeld: eine Regel für alle Gagen, zum Beispiel erst die Kosten, dann ein Anteil für die Bandkasse, der Rest zu gleichen Teilen.
- Bandkasse: wo sie liegt, wer sie einsehen kann, wie hoch das Ausgabenlimit ist.
- Songwriting: Die Anteile werden Song für Song in einem Split Sheet festgelegt, nicht auf dieser Seite. Wenn ihr euch entscheidet, alle Songs zu gleichen Teilen zu teilen, schreibt das hier hinein und unterschreibt trotzdem für jeden Song ein eigenes Blatt.
- Ausstieg: Was mit dem Namen, mit gemeinsam gekauftem Equipment und mit der Kasse passiert, wenn jemand geht.
- Unterschriften und Datum.
Legt die unterschriebene Seite dort ab, wo alle sie öffnen können. Das ist keine Vertragsvorlage: Wenn ihr eine Gesellschaft gründet, bei einem Label oder Verlag unterschreibt oder es um echtes Geld geht, lasst sie von einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt prüfen.
GEMA-Tantiemen vs. Gage: zwei verschiedene Kassen
Die meisten Geldstreits in Bands entstehen, weil diese beiden Kassen vermischt werden.
| Urheberrecht (das Werk) | Konzertgeld (der Auftritt) | |
|---|---|---|
| Was es ist | Der Song selbst: Musik und Text | Die Gage, ein Anteil an den Tickets, verkauftes Merch |
| Wer es bekommt | Die Komponistinnen, Textdichter und Verlage jedes Songs | Wer gespielt hat, nach eurer Vereinbarung |
| Wie es festgelegt wird | Ein Split Sheet pro Song | Die Bandvereinbarung, eine Regel für alle Konzerte |
| Wer zahlt | Die GEMA, aus den Lizenzen, die Veranstalter und Plattformen zahlen | Der Club oder Veranstalter, meist an ein Mitglied |
| Was die Band tut | Jedes Werk mit den Anteilen anmelden; dafür sorgen, dass die Setlist ankommt | Rechnung stellen, auszahlen, notieren |
Ein Beispiel mit Kiosk Royal: 500 € Gage für ein Clubkonzert. Die Regel lautet: erst die Kosten (50 € Sprit), dann 20 % in die Bandkasse (90 €), der Rest durch vier, also 90 € pro Person. An dem Abend spielt die Band „Nachtbus nach Plagwitz“, geschrieben von Mara (Text) sowie Jonas und Deniz (Musik). Die Tantiemen für diesen Song gehen an diese drei, so wie das Werk bei der GEMA angemeldet ist. Lotte bekommt dafür keine Tantiemen, weil sie den Song nicht mitgeschrieben hat, bekommt aber ihre 90 € wie alle anderen. Keine der beiden Kassen ist „gerechter“, denn beide bezahlen unterschiedliche Dinge.
Manche Bands melden alle Songs zu gleichen Teilen an. Das ist in Ordnung, wenn es eine bewusste Entscheidung ist und auf dem Blatt jedes Songs steht. Was ist ein Split Sheet? erklärt die üblichen Methoden, die Split-Sheet-Vorlage prüft, ob die Anteile 100 % ergeben, und druckt das Blatt zum Unterschreiben, und Tantiemen für Songwriter zeigt, wie die GEMA danach ausschüttet.
Ohne Setlist keine Live-Tantiemen
Wenn ihr eigene Songs live spielt, können die Urheberinnen und Urheber dafür Tantiemen bekommen, aber nur, wenn die GEMA weiß, was gespielt wurde. Laut GEMA (Stand 28. September 2026):
- Für Konzerte, Festivals und Veranstaltungen mit Livemusik braucht die GEMA die Setlist (Musikfolge) spätestens sechs Wochen nach dem Auftritt.
- Zuständig ist in der Regel der Veranstalter. Er kann die Aufgabe aber an die Musikerinnen und Musiker oder ihr Management abgeben und ihnen dafür einen Link aus dem Online-Portal weiterleiten.
- GEMA-Mitglieder reichen Setlists im Online-Portal unter „Meine Setlists“ ein, auch für Auftritte im Ausland.
- Aus der Setlist ergibt sich, welche Komponistinnen, Textdichter und Verlage Tantiemen für den Auftritt erhalten.
In Österreich ist die AKM zuständig, in der Schweiz die SUISA: Schau auf deren Websites nach, wie dort gemeldet wird.
Macht daraus eine feste Aufgabe: Am Tag nach jedem Konzert fragt die Person mit den Finanzen beim Veranstalter nach, ob die Setlist eingereicht wurde, und erinnert sonst die Songwriter daran, sie über „Meine Setlists“ einzureichen. Wer die Sets mit dem Setlist-Generator plant, hat die Liste schon fertig; Setlist zusammenstellen erklärt die Reihenfolge.
Kurze Treffen, damit die Aufgaben halten
Aufgaben zerfallen, wenn niemand nachfragt. Ein 15-minütiger Call pro Woche reicht, oder 15 Minuten vor der Probe (nicht mittendrin):
| Minuten | Was passiert |
|---|---|
| 0–8 | Alle Verantwortlichen: erledigt, als Nächstes, was hakt (je ein bis zwei Minuten) |
| 8–12 | Entscheidungen, die eine Abstimmung brauchen, eine nach der anderen |
| 12–15 | Termine der nächsten vier Wochen und wer Protokoll schreibt |
Drei Regeln halten das Treffen kurz. Die Agenda steht am Vortag im Gruppenchat. Entscheidungen werden an einem Ort notiert, den alle finden, statt im Chat nach oben wegzurutschen; wo WhatsApp an seine Grenzen kommt erklärt, warum. Und kreative Diskussionen über einen Song gehören an den Song, mit konkreten Kommentaren, nicht ins Organisationstreffen: Feedback in der Band geben zeigt, wie aus Meinungen eine bessere Version wird.
Einmal im Monat nehmt ihr euch 45 Minuten für Kassenstand, laufende Konzertanfragen und ein Ziel für die nächsten drei Monate. Die Probenzeit gehört der Musik; wie ihr sie plant, steht in Bandprobe vorbereiten. Für gemeinsamen Kalender und Ausgaben fasst der Vergleich der Band-Management-Apps zusammen, was welche App kann.
Häufige Fehler
- Wer singt, wird automatisch Manager. Das Gesicht der Band zu sein heißt nicht, die meiste Zeit zu haben.
- „Bei uns machen alle alles.“ Dann schreibt niemand die Rechnung. Jede Aufgabe braucht einen Namen daneben.
- Die beiden Kassen vermischen. Wer einem Nicht-Autor „seinen Anteil“ an Tantiemen aus der Gage zahlt, erzeugt Schulden, die nirgends stehen.
- Keine Vertretung. Eine Grippe, und die Clubanfrage wartet eine Woche.
- Aufgaben, die sich nie ändern. Was bei einem Konzert im Monat funktioniert, bricht bei vier. Prüft zum vereinbarten Termin.
Wo Zoundroom hilft: bei den Songs, nicht bei Terminen oder Geld
Zoundroom übernimmt einen Teil dieser Verteilung: die Songs selbst. Mit dem Band-Plan deckt ein einziges Abo die ganze Band ab, bis zu 7 Mitglieder, die in gemeinsamen Projekten arbeiten; jeder Song ist ein Projekt mit seinen Aufnahmen, Texten, Notizen und Dateien, die Mitglieder hinterlassen Kommentare mit Zeitstempel direkt am Audio, und gemeinsame Tags zeigen, welche Songs im Liveset sind und welche noch entstehen. Jedes geteilte Projekt hat außerdem Rollen: Besitzer, Bearbeitung (darf Texte, Notizen und Aufnahmen ändern) und reines Lesen und Anhören, sodass die Person für Social Media die Songs verfolgen kann, ohne sie zu verändern. Damit ist es der Arbeitsplatz für musikalische Leitung, Songwriting und Arrangements: Jonas nimmt in der App ein neues Intro direkt in einer Notiz unter dem Text auf, Lotte kommentiert „Schlagzeug kommt bei 0:42 zu früh“ an der Aufnahme statt im Chat, und das unterschriebene Split Sheet liegt als Datei im selben Projekt. Zoundroom hat keinen Kalender, keine Aufgabenverwaltung, keinen Chat, keine Finanzen und kein Booking; Termine bleiben also in einem gemeinsamen Kalender, Geld in einer Tabelle oder einer Ausgaben-App und Konzertanfragen in deinem Postfach. Leg nach der nächsten Probe ein Projekt für den Song an, an dem ihr gerade arbeitet, füge die Probenaufnahme hinzu und bitte alle um einen Kommentar mit Zeitstempel bis zur nächsten Woche; die Seite Preise und Tarife vergleicht die Pläne.
Häufige Fragen
Welche Aufgaben gibt es in einer Band?
Neben den Instrumenten muss eine Band sieben Aufgaben abdecken: musikalische Leitung, Songwriting, Arrangements, Social Media, Logistik, Finanzen und Booking. In einer kleinen Band übernimmt oft eine Person zwei davon; wichtig ist, dass jede Aufgabe eine verantwortliche Person mit Namen und eine Vertretung hat.
Braucht eine Band einen Chef?
Eine Band braucht vor allem klare Zuständigkeiten. Viele Bands haben eine kreative Leitung, oft die Person, die schreibt, und teilen das Organisatorische auf. Schreibt auf, welche Entscheidungen abgestimmt werden, damit aus musikalischer Leitung nicht „entscheidet alles“ wird.
Wer sollte die Bandkasse führen?
Das Mitglied, dem alle bei Zahlen vertrauen und das eine Stunde pro Woche hat, nicht automatisch die Bandleitung. Trennt die Bandkasse vom privaten Geld, legt ein Ausgabenlimit fest und zeigt den Stand einmal im Monat.
Sollten alle Bandmitglieder gleiche GEMA-Anteile bekommen?
Nur wenn die Band das so entscheidet. Die Anteile hängen davon ab, wer welchen Song geschrieben hat; wie die GEMA dann verteilt, erklärt Tantiemen für Songwriter. Manche Bands teilen bewusst alles gleich; in jedem Fall gehört zu jedem Song ein unterschriebenes Split Sheet.
Bekommen Bandmitglieder Geld, wenn ihre Songs live gespielt werden?
Die Urheber des Songs können über die GEMA Tantiemen bekommen, wenn die Setlist eingereicht wird. Wer spielt, wird aus der Gage bezahlt, nach der Regel der Band: Ein Mitglied, das spielt, aber nicht mitgeschrieben hat, bekommt seinen Gagenanteil, nicht die Tantiemen des Songs.
Quellen
Alle Seiten abgerufen am 28. September 2026.
- GEMA: Wann soll ich eine Setlist (Musikfolge) einreichen? (spätestens sechs Wochen nach dem Auftritt; in der Regel ist der Veranstalter zuständig und kann an Musikerinnen, Musiker oder Management delegieren; die Setlist bestimmt, wer Tantiemen erhält).
- GEMA: Setlist einreichen: „Meine Setlists“ (Einreichung im Online-Portal, für Mitglieder auch für Auftritte im Ausland).
- GEMA: Wie reiche ich eine Setlist ein? (Link aus „Meine Veranstaltungen“ an die Musikerinnen und Musiker weiterleiten).