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Musik aufnehmen: kostenlose Apps für iPhone und Android (2026)

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Die besten kostenlosen Apps, um Musik mit dem Handy aufzunehmen: Ideen, Mehrspur-Demos, Beats, Proben und externes Mikro, mit den Grenzen jeder Gratis-Version.

Ein Smartphone auf einem kleinen Stativ mit aufgestecktem Ansteckmikrofon nimmt einen Gitarristen mit Akustikgitarre auf einem Sofa auf, in einem gemütlichen Wohnzimmer mit warmem Lampenlicht

Welche kostenlose App zum Musikaufnehmen die beste ist, hängt davon ab, was du aufnimmst. Für eine schnelle Idee reicht der Rekorder, der schon auf deinem Handy ist: Sprachmemos auf dem iPhone, Rekorder auf einem Pixel oder Sprachrekorder auf einem Samsung Galaxy. Für ein Demo mit mehreren Spuren nimmst du GarageBand auf dem iPhone (bis zu 32 Spuren, komplett kostenlos) oder BandLab auf Android (16 Spuren pro Projekt in der Gratis-Version). Für Beats die Live Loops und den Beat Sequencer von GarageBand oder Sampler und Looper von BandLab. Für die Bandprobe Dolby On: kostenlos auf beiden Systemen, räumt es den Raumklang automatisch auf. Und für besseren Klang mit externem Mikrofon GarageBand auf dem iPhone oder n-Track Studio auf Android, dessen Gratis-Version bis zu 8 Spuren aufnimmt.

Für einen brauchbaren Take musst du bei keiner davon zahlen. Unterschiedlich ist nur die Grenze, an die du zuerst stößt: Spuren, Minuten, Exportqualität oder das Handy, das du hast.

Kostenlose Aufnahme-Apps im Vergleich: Plattformen, Grenzen und Preis

Jede Zelle wurde am 27. September 2026 auf der offiziellen Website, im Store-Eintrag oder im Hilfe-Center der jeweiligen App geprüft. Die Kriterien sind die, die bei einer kostenlosen Wahl entscheiden: wo die App läuft, was gratis ist, die erste Grenze, die erste Bezahloption, Mehrspur und Exportformate. Verglichen wird, was jedes Produkt dokumentiert; das ist kein Hörtest. Die Preise stammen aus den US-Stores, ohne Steuern, und können in Deutschland, Österreich oder der Schweiz abweichen; Zoundroom nennt seine Preise in Euro.

AppPlattformenKostenlosGrenze der Gratis-VersionBezahlt abMehrspurExport
SprachmemosiPhone (vorinstalliert)Ganze AppEin Take, plus zweite Ebene auf unterstützten ModellenKein BezahlplanNein (höchstens zwei Ebenen)M4A
Rekorder (Google)Pixel-Handys und Pixel TabletGanze AppNur PixelKein BezahlplanNeinAudio, Transkript, Videoclip
Sprachrekorder (Samsung)Galaxy-Handys und -TabletsGanze AppNur GalaxyKein BezahlplanNeinSprach- oder Textdatei
GarageBandiPhone, iPad (iOS 26+), MacGanze AppNur Apple-GeräteKein BezahlplanJa: 32 Spuren auf dem iPhone, 255 auf dem MacAudio bis 24 Bit
BandLabAndroid, iPhone, iPad, WebStudio, Looper, Sampler, Cloudspeicher16 Spuren und 15 Minuten pro Projekt; braucht InternetMitgliedschaft ab 14,99 $/MonatJaMP3, WAV, MP4
Dolby OniPhone, AndroidGanze AppEin Rekorder, kein MehrspurstudioKein Abo im Store-EintragNeinVerlustfreies Audio, direktes Teilen
n-Track StudioAndroid, iPhone, iPad, Windows, Mac, LinuxMobil: 8 Spuren, 2 Effekte pro SpurHöhere Auflösung und USB-Interfaces kosten extraStandard 1,49 $/MonatJaWAV oder MP3 mit Standard
MOTIV Audio (Shure)iPhone, AndroidGanze AppFür die Mikros MOTIV und MoveMic von Shure gedachtKein Bezahlplan angegebenNeinWAV, FLAC, ALAC, AAC
FL Studio MobileiPhone, iPad, Android, ChromebookNicht kostenlosEinmalkauf14,99 $JaWAV, MP3, AAC, FLAC, MIDI
Audio Evolution MobileAndroid, iPhone, iPadNur Testversion auf AndroidTest stoppt die Aufnahme nach 2 Minuten11,99 $ auf dem iPhoneJa, unbegrenztWAV, AIFF, ALAC
Koala SampleriPhone, iPad, MacNicht kostenlosEinmalkauf4,99 $Ein Sampler, kein SpurrekorderWAV
AudacityWindows, macOS, LinuxGanze App, Open SourceNur ComputerKein BezahlplanJa, mit OverdubsWAV, MP3, FLAC, Ogg und mehr
ZoundroomiPhone, Android, WebBis zu 2 aktive Projekte, einfache Aufnahmen und NotizenBegrenzte Dateien; keine DAWPro 7,99 €/Monat oder 59,99 €/JahrNeinAufnahmen bleiben im Projekt des Songs

Drei Apps, die oft als kostenlos empfohlen werden, sind es nicht: FL Studio Mobile, Koala Sampler und Audio Evolution auf dem iPhone kosten schon beim Download.

Stufe 1: die Idee mit der App sichern, die du schon hast

Eine Melodie, die dir in der Bahn einfällt, braucht kein Studio, sondern eine App, die in zwei Sekunden offen ist.

Sprachmemos (iPhone)

Sprachmemos ist vorinstalliert und nimmt in Mono, Stereo oder 3D-Audio auf. Beim Teilen bekommst du eine einzige .m4a-Datei, und 3D-Audio wird beim Export zu Stereo. Auf unterstützten Modellen kannst du eine zweite Ebene hinzufügen, etwa deine Stimme über einen Gitarren-Take; beim Export werden beide zu einer Datei zusammengeführt.

  • Nimm sie, wenn: du auf dem iPhone den kürzesten Weg von der Idee zum gespeicherten Take willst.
  • Grenzen: kein Klick, kein Playback und keine Mehrspur über diese zweite Ebene hinaus.

Rekorder auf dem Pixel, Sprachrekorder auf dem Galaxy

Auf Android gibt es keinen einheitlichen Rekorder: Es hängt von der Marke ab. Googles Rekorder läuft auf Pixel-Handys und dem Pixel Tablet, teilt das Audio, ein Transkript als Text oder einen kurzen Videoclip, und wenn du dich mit deinem Google-Konto anmeldest, kannst du Aufnahmen auch unter recorder.google.com öffnen und teilen. Samsungs Sprachrekorder ist auf Galaxy-Geräten installiert und lässt sich sonst über Google Play oder den Galaxy Store laden. In den Einstellungen wählst du hohe Aufnahmequalität, Stereo-Aufnahme und das Blockieren von Anrufen während der Aufnahme. Bleib im Standardmodus: Der Interview-Modus erfasst den Klang oben und unten am Handy und filtert alles andere heraus, auch deine Gitarre.

  • Nimm ihn, wenn: du ohne jede Einstellung einen kostenlosen Take mit dem Handy willst, das du schon hast.
  • Grenzen: nur eine Spur, und jede Marke hat ihre eigene App. Bei anderen Android-Marken suchst du den Rekorder des Herstellers oder nimmst BandLab.

Die Einstellungen Schritt für Schritt und die richtige Position des Handys stehen in der Anleitung Song mit dem Handy aufnehmen. Wenn dein Problem eher ist, Ideen später wiederzufinden, hilft der Vergleich der Apps zum Aufnehmen und Organisieren von Songideen.

Stufe 2: ein Demo mit mehreren Spuren

Ein Demo wird nützlich, sobald du die Stimme über die Gitarre legen und danach eine zweite Stimme ergänzen kannst, ohne alles neu aufzunehmen.

GarageBand: die vollständigste Gratis-Option bei Apple

GarageBand ist kostenlos auf iPhone und iPad (die aktuelle Version braucht iOS oder iPadOS 26) und auf dem Mac (macOS 15.6 oder neuer). Auf dem iPhone nimmt es bis zu 32 Spuren auf, mit dem Audio-Recorder für Stimme und Instrumente, Drummer als virtuellem Schlagzeuger, Live Loops und einem Beat Sequencer. Es exportiert in 24 Bit und importiert AIFF-, WAV-, AAC- und MP3-Dateien; so holst du dir einen Beat ins Projekt. Auf dem Mac sind es bis zu 255 Spuren, dazu Grundlagen-Lektionen.

  • Nimm es, wenn: du ein iPhone, iPad oder einen Mac hast und ein komplettes Demo mit Klick, Schlagzeug und mehreren Gesangs-Takes willst.
  • Grenzen: nur Apple, ohne Version für Android, Windows oder das Web. Der Artikel über GarageBand für Android und Windows zeigt die ähnlichsten Alternativen.

BandLab: kostenlose Mehrspur auf Android und im Browser

BandLab läuft auf Android, iPhone, iPad und im Browser (Chrome oder ein anderer Chromium-Browser), und ein Projekt, das du am Handy beginnst, öffnet sich im Web. Die Gratis-Version bietet 16 Spuren pro Projekt, bis zu 15 Minuten lang, einen Looper, einen Sampler und kostenlosen Cloudspeicher für deine Songs. Exportiert wird als MP3, WAV oder MP4. Die Mitgliedschaft erhöht die Grenze auf 32 Spuren und bringt Profi- und KI-Werkzeuge; im US-App-Store beginnt sie bei 14,99 $ im Monat, und BandLab bietet einen 3-tägigen Mitgliedschaftspass zum Ausprobieren.

  • Nimm es, wenn: du Android nutzt, zwischen Handy und Laptop wechselst oder das Projekt an jemanden aus der Band schicken willst.
  • Grenzen: Ohne Internetverbindung geht nichts, der Flugmodus fällt also weg: Nutze stattdessen „Nicht stören“. BandLab ist außerdem ein soziales Netzwerk, prüfe also vor dem Veröffentlichen, wer einen Track sehen kann. Wenn BandLab nicht passt, sieh dir die BandLab-Alternativen an.

n-Track Studio: kostenlose Mehrspur, die es auch für den Computer gibt

n-Track Studio ist ein Mehrspurrekorder für Android, iPhone und iPad, mit Desktop-Versionen für Windows, Mac und Linux. Laut App-Store-Eintrag nimmt die Gratis-Version bis zu 8 Spuren mit höchstens 2 Effekten pro Spur auf. Das Standard-Abo (1,49 $/Monat) schaltet unbegrenzte Spuren, alle Effekte und den Export als WAV oder MP3 frei; Extended (2,99 $/Monat) ergänzt mehrkanalige USB-Interfaces und WAV-Export in 24, 32 und 64 Bit.

  • Nimm es, wenn: du auf Android einen klassischen Spur-für-Spur-Rekorder willst oder dieselbe App auf Handy und Computer.
  • Grenzen: 8 Spuren sind schnell voll, wenn du Gesang doppelst, und die Aufnahme von einem USB-Interface mit mehreren Eingängen kostet extra.

Stufe 3: Beats und Loops

Für Beats brauchst du auf keinem System eine weitere App. Mit den Live Loops von GarageBand startest du Loops in einem Raster, mit dem Beat Sequencer programmierst du Drums Schritt für Schritt; auf dem iPhone nimmst du danach die Stimme darüber auf. Der Looper von BandLab startet fertige Loop-Pakete, der Sampler nimmt Klänge über das Mikrofon auf. Willst du über einen Beat aufnehmen, den du schon hast, importierst du die Datei in GarageBand oder BandLab und legst eine Gesangsspur an.

Bevor du darüber aufnimmst, lass den Beat durch das Tool Tonart und BPM erkennen laufen: Es analysiert die Datei im Browser und zeigt dir Tonart und Tempo, die du dann in der App einstellst, damit der Klick passt.

Wenn Beats dein Hauptding werden, lohnen sich zwei kostenpflichtige Apps. Koala Sampler (4,99 $ im App Store) nimmt bis zu 64 Samples über das Mikrofon auf und exportiert WAV-Dateien. FL Studio Mobile (14,99 $ als Einmalkauf im App Store) nimmt Audio auf, sequenziert Patterns, exportiert WAV, MP3, AAC, FLAC oder MIDI, und die Projekte lassen sich in FL Studio am Computer weiterbearbeiten. Apps zum Komponieren mit und ohne KI findest du im Vergleich Apps zum Musikmachen und Komponieren.

Die Bandprobe kostenlos aufnehmen

Eine Probe aufzunehmen ist eine andere Aufgabe: den ganzen Raum in einer Datei einfangen, damit die Band hört, was funktioniert hat. Eine Mehrspur-App bringt hier wenig.

Dolby On ist auf iPhone und Android kostenlos und wendet auf jede Aufnahme Rauschunterdrückung, De-Esser, dynamischen EQ, Kompression und Limiter an, mit Klangstilen, die du wechseln kannst. Die App filmt auch Video, unterstützt externe Mikrofone und exportiert verlustfreies Audio. Diese Bearbeitung hilft bei einer lauten Probe, verändert aber auch den Klang: Hör dir denselben Take mit zwei oder drei Stilen an, bevor du einem vertraust.

Stell das Handy auf Kopfhöhe, 2–3 Meter vom Schlagzeug entfernt, und richte es auf die Mitte der Band statt auf den lautesten Verstärker. Nimm den lautesten Refrain als Test auf; verschwindet der Gesang, rück näher an die Seite der Sängerin oder des Sängers. Für eine eigene Spur pro Instrument brauchst du ein Audio-Interface mit mehreren Eingängen und eine App, die mehrkanalig aufnimmt. Mobil heißt das in dieser Liste: eine Bezahloption, also das Extended-Abo von n-Track oder der USB-Treiber von Audio Evolution.

Besserer Klang mit externem Mikrofon

Ein kleines Mikrofon nah an der Quelle ist der größte Sprung gegenüber dem eingebauten Mikro, und die meisten kostenlosen Apps nehmen es an.

  • GarageBand (iPhone): nimmt über ein externes Mikrofon oder Audio-Interface am Handy auf, kann den Eingangspegel automatisch einstellen, lässt dich Eingang 1, Eingang 2 oder Stereo wählen und aktiviert die Monitor-Taste, damit du dich hörst.
  • Dolby On: Laut Store-Eintrag unterstützt die App externe Mikrofone, mit derselben automatischen Bearbeitung.
  • MOTIV Audio: Die kostenlose App von Shure (früher ShurePlus MOTIV) nimmt als WAV, FLAC, Apple Lossless oder AAC auf, mit Bittiefe und Abtastrate je nach Gerät. Shure stellt sie als Begleit-App für seine Mikrofone MOTIV und MoveMic vor; sinnvoll ist sie vor allem, wenn du eines davon hast. Die Desktop-Version ShurePlus MOTIV Desktop wurde durch MOTIV Mix ersetzt.
  • n-Track Studio und Audio Evolution Mobile: Beide nehmen über USB-Interfaces auf, die Mehrkanal-Optionen kosten aber extra: das Extended-Abo von n-Track oder der In-App-USB-Treiber von Audio Evolution auf Android.

Bevor du ein Mikrofon kaufst, prüf, ob sein Stecker zur Buchse deines Handys passt.

Am Computer: kostenlose Optionen

Reicht das Handy nicht mehr, decken drei kostenlose Desktop-Optionen die meisten Demos zu Hause ab:

  • GarageBand für Mac: kostenlos, bis zu 255 Spuren, Drummer und Lektionen.
  • Audacity: kostenlos und Open Source für Windows, macOS und Linux. Es nimmt Audio auf und bearbeitet es, erlaubt Overdubs auf neuen Spuren (Umschalt+R nimmt auf einer neuen Spur auf, während du die anderen hörst) und exportiert WAV, MP3, FLAC, Ogg und mehr. Audio.com ist der optionale Online-Begleiter für Cloud-Speicher und Teilen.
  • BandLab im Browser: dasselbe kostenlose 16-Spur-Studio, mit den Projekten von deinem Handy.

Auch eine kostenlose Desktop-Version von n-Track gibt es, mit 24 Spuren und einem Mixdown, der auf 16 Bit begrenzt ist. Für den nächsten Schritt mit Equipment lies Demoaufnahme zu Hause ohne teures Equipment.

Was „kostenlos“ wirklich kostet

„Kostenlos“ heißt selten unbegrenzt. Bevor du einer App einen Song anvertraust, prüf diese Kosten, entnommen aus der Dokumentation der jeweiligen App:

  • Spur- und Zeitgrenzen: BandLab stoppt bei 16 Spuren und 15 Minuten pro Projekt, n-Track mobil bei 8 Spuren. Die Testversion von Audio Evolution für Android begrenzt laut Google-Play-Eintrag den Mixdown auf 45 Sekunden und stoppt die Aufnahme nach zwei Minuten: ein Test, keine Gratis-App.
  • Exportqualität: Die kostenlose Desktop-Version von n-Track mischt nur in 16 Bit, WAV in höherer Auflösung gehört zu Extended. Sprachmemos teilt komprimiertes M4A.
  • Konto und Internet: BandLab braucht eine Verbindung und ein Konto, und deine Songs liegen in seiner Cloud. Um Googles Rekorder im Browser zu öffnen, musst du dich mit deinem Google-Konto anmelden.
  • Veröffentlichen gehört zum Konzept: BandLab ist aufs Teilen mit der Community, in sozialen Netzwerken und bei Streamingdiensten ausgelegt, und Dolby On teilt direkt auf SoundCloud und Instagram. Praktisch, aber entscheide vor dem Tippen auf „Teilen“, was öffentlich sein soll.
  • Wasserzeichen: Keine der Gratis-Versionen in der Tabelle erwähnt ein Audio-Wasserzeichen. Setzt eine App beim Export eines, ist es eine Testversion, kein Gratis-Plan.
  • Werbung und In-App-Käufe: Lies vor der Installation die Hinweise „Enthält Werbung“ und „In-App-Käufe“ im Store.
  • Gerätebindung: Sprachmemos und GarageBand gibt es nur bei Apple, Googles Rekorder nur auf dem Pixel. Wenn in deiner Band iPhone und Android gemischt sind, nimm eine App, die auf beiden läuft.

Besserer Klang ohne Geld: die Zehn-Minuten-Routine

Fast der ganze Unterschied zwischen einem schlechten und einem guten Handy-Take kostet nichts:

  1. Raum: Nimm in einem kleinen Raum mit weichen Flächen auf (ein Schlafzimmer mit Vorhängen, ein Sofa, ein voller Kleiderschrank), nicht in Küche oder Bad.
  2. Abstand: Für Gesang 15–20 cm (eine Handspanne), leicht seitlich vom Mund. Für Gesang und Gitarre zielst du zwischen Halsansatz und Mund, etwa 30–40 cm entfernt.
  3. Handy stummschalten: Flugmodus, wenn die App offline funktioniert, „Nicht stören“, wenn sie eine Verbindung braucht, wie BandLab.
  4. Vorher stimmen und Tempo festlegen: Prüf die Gitarre mit dem Online-Stimmgerät und finde das Tempo des Songs mit dem Tap-Tempo-Metronom.
  5. Test aufnehmen: Sing oder spiel die lauteste Stelle. Zeigt die App eine Pegelanzeige, peile Spitzen um −12 dBFS an; knackt es, geh weiter weg. Hör mit kabelgebundenen Kopfhörern ab.
  6. Kabelkopfhörer über ein Playback: Bluetooth bringt Latenz, und deine Stimme landet zu spät auf dem Beat.

Für eine Gesangsaufnahme, die bleiben soll, steht die komplette Methode in Gesang zu Hause aufnehmen.

Der 15-Minuten-Test für deine App

Entscheide nach dem, was mit deinem Song passiert, nicht nach der Funktionsliste:

MinutenWas du machstWas es dir zeigt
0–3Öffne den Player mit diesem Loop (G–D–Em–C) im Tempo deines Songs oder stimm dein InstrumentDu hast ein Playback oder ein Instrument bereit
3–8Nimm dieselbe Strophe und denselben Refrain in zwei Apps aus der Tabelle auf, das Handy im gleichen AbstandWelche App schneller startet und mit welcher du leichter wiederholst
8–12Exportiere aus beiden und hör mit KopfhörernÜbersteuerung, Raumklang und welche Datei du wirklich teilen kannst
12–15Leg den besseren Take neben den Songtext und schreib in einer Zeile, was noch zu korrigieren istFindest du den Take morgen und weißt, wie es weitergeht?

Wo Zoundroom hineinpasst: kostenlose Aufnahmen im Projekt jedes Songs

In Zoundroom bleibt das Material eines Songs zusammen, während du ihn schreibst. Jeder Song ist ein Projekt mit Aufnahmen, Songtexten, Notizen und Dateien, mit demselben Konto auf iPhone, Android und im Web, wo du Projekte und Aufnahmen öffnest. Nützlich wird das, wenn ein Refrain in Sprachmemos liegt, ein Bounce in BandLab und der Text in deiner Notiz-App, und du nicht mehr weißt, welcher Take zu welcher Strophe gehört. Leg ein Projekt für diesen Song an, setz den Cursor unter eine Textzeile und nimm direkt in der Notiz auf: Das Audio landet genau dort. Importiere den Export aus GarageBand oder BandLab ins selbe Projekt und notiere, was sich geändert hat. Der Free-Plan umfasst bis zu 2 aktive Projekte mit einfachen Aufnahmen und Notizen und das Teilen mit bis zu 2 Artists; Pro (7,99 €/Monat oder 59,99 €/Jahr) hebt die Grenzen für Projekte und Dateien auf und bringt Feedback mit Zeitmarken, und am Ende des Onboardings für Solo-Artists wird eine 7-tägige Pro-Testphase angeboten. Zoundroom mischt nicht, mastert nicht, fügt keine Effekte hinzu, korrigiert keine Tonhöhe und nimmt nicht mehrspurig auf; kombiniere es für das komplette Demo mit einer der Apps oben. Nächster Schritt: Nimm den Song, an dem du gerade arbeitest, leg sein Projekt an und nimm einen Take unter dem Refrain auf. So funktioniert das Aufnehmen und Importieren, und hier kannst du Preise und Tarife vergleichen.

Häufige Fragen

Welche kostenlose App ist die beste, um Songs aufzunehmen?

Auf dem iPhone GarageBand: komplett kostenlos und bis zu 32 Spuren. Auf Android BandLab, mit 16 Spuren pro Projekt in der Gratis-Version, oder n-Track Studio, dessen Gratis-Version 8 Spuren aufnimmt. Für einen schnellen Take reicht der Rekorder, der schon auf deinem Handy ist.

Kann man mit dem Handy Musik in guter Qualität aufnehmen?

Ja, für Demos und Ideen. Raum und Abstand zählen mehr als die App: ein möblierter Raum, das Handy 15–20 cm von der Stimme entfernt, keine Übersteuerung an der lautesten Stelle und Kabelkopfhörer über einem Playback. Ein kleines externes Mikrofon ist der nächste Schritt.

Gibt es eine kostenlose Mehrspur-App für Android?

Ja. BandLab bietet 16 Spuren pro Projekt und läuft auch im Browser, braucht aber Internet. Die Gratis-Version von n-Track Studio nimmt bis zu 8 Spuren auf. FL Studio Mobile und Audio Evolution Mobile sind mehrspurig, aber kostenpflichtig; die Android-Testversion von Audio Evolution stoppt die Aufnahme nach zwei Minuten.

Mit welcher App kann ich kostenlos über einen Beat aufnehmen?

Mit GarageBand auf dem iPhone und mit BandLab auf Android oder dem iPhone: Importiere den Beat als Audiodatei und leg eine Gesangsspur an. Nimm Kabelkopfhörer: Über den Lautsprecher dringt der Beat in die Stimme, und Bluetooth bringt Verzögerung. Für den Text selbst lies Text auf einen Beat schreiben.

Gibt es GarageBand für Android?

Nein. GarageBand läuft nur auf iPhone, iPad und Mac. Auf Android ist BandLab die ähnlichste kostenlose Lösung.

Quellen

Offizielle Seiten und Store-Einträge, aufgerufen am 27. September 2026: